„Planet 51“ – Durchschnitt in einem überfüllten Genre

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Normalerweise handeln die meisten Science-Fiction-Filme von außerirdischen Invasoren, doch in „Planet 51“ wird das Ganze ganz anders erzählt. Was wäre, wenn ein Astronaut eigentlich nur einen unbewohnbaren Planeten erobern will und dann plötzlich eine riesige Zivilisation grüner Wesen findet, die mitten in unseren 50ern leben? Doch kann ein Film überzeugen, wenn der Markt eigentlich von den ewig selben Animationsfilmen gelangweilt ist? Diese Kritik über gelungene Gags, Gefühlsduselei und Filmanspielungen verrät’s euch!

Chuck Baker ist eigentlich ein stinknormaler Astronaut, der Ruhm, Geld und Frauen haben möchte, doch die Eroberung eines Felsplanetens – der Weg, damit er ein Star wird – fällt leider aus, denn der Planet ist sogar ziemlich stark bevölkert und zwar von grünen kleinen Wesen, die in unseren 50ern leben. Auf der Flucht vor dem außerirdischen Millitär hilft ihm der Sternenwartsassistent Lem, damit Chuck wieder auf die Erde zurück kann, doch bis dahin müssen noch viele Hindernisse beseitigt werden.

Man kann die ganzen Animationsfilme nicht mehr sehen. Dass schlimme dabei ist, dass man merkt, dass die meisten von denen mittlerweile sehr lieblos produziert werden und sich einfach nicht weiterentwickeln. „Planet 51“, so viel vorne weg, wird das Rad nicht neu erfinden, doch er tut nicht weh und macht kurzweilig Spaß. Die Geschichte ist ganz klar an jüngere Zuschauer gerichtet, dazu noch etwas Gefühlsduselei in Form einer kleinen Liebesgeschichte – für wem die ist, weiß man nicht so recht – etwas 08/15 Action und gelungene Gags. So ungefähr kann man die Zutaten des Rezepts „Planet 51“ beschreiben.

Man merkt auch, dass diese Produktion zumindest nicht ganz lieblos gemacht wurde wie so viel anderes in letzter Zeit, als kleine Würze des ganzen gibt es sogar sehr viele Filmzitate von „Die unheimliche Begegnung der vierten Art“ bis hin zu „Alien“, doch trotzdem zündet das ganze nicht. Auch technisch mehr als solide, auch wenn es der Film selten ausnutzt, so kann er einfach nicht verheimlichen, dass er zu wenig wagt. Zu wenig Neues bringt den Film in die „Nett und gleich wieder vergessen“-Schublade.

Nicht schlecht, aber wie alle anderen Animationsfilme auch. Ein paar gute Gags, kindgerecht und eine mal mehr, mal weniger krampfhafte Geschichte darum gewickelt.

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Ein Kommentar

  1. Oh ja, dieser Film war echt so überflüssig, dass man ihn garantiert nicht gesehen haben muss, aber immerhin war er so belanglos, dass man nur gelangweilt aber nicht wirklich genervt wurde wie bei den meisten Animationsfilmen, die in letzter Zeit so in den Kinos waren.

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