„Mitternachtszirkus“ – Spannende Vampirreihe für Jungs

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Wenn etwas erfolgreich ist, muss man es natürlich in jeder erdenklicher Weise ausnutzen. Wegen des Hypes um „Twilight“ stehen Filme über Vampire derzeit hoch im Kurs, daher hat man sich jetzt auch der „Darren Shan“-Buchreihe gewidmet, in denen es ebenfalls um Vampire geht. „Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire“ umfasst die ersten drei Bände der insgesamt 12-teiligen Reihe, bei ausreichendem Erfolg werden sicher weitere Filme folgen. Der erste Teil kann sich sehen lassen, stellt er doch in gewisser Weise die Vampirstory für Jungen dar und ist so ein unterhaltsamer und spannender Gegensatz zu „Twilight“.

Darren steht auf Spinnen, sein Freund Steve auf Vampire, beide werden in der seltsamen Show vom „Cirque du Freak“ fündig und treffen auf die Kreaturen, von denen sie am meisten fasziniert sind. Als Darren jedoch die Spinne des Vampirs klaut und diese dann Steve beißt, muss er einen Handel eingehen, um seinen Freund zu retten. Der Vampir Larten Crepsley bietet ihm ein Gegengift, wenn Darren sich zu einem Halbvampir machen lässt. Auf was für einen Deal er sich eingelassen hat, merkt Darren erst, als er seine Familie verlassen und seinen eigenen Tod inszenieren muss.

Vampirfilme gibt es inzwischen in Mengen, aber diese bringt tatsächlich mal frischen Wind in die Welt der Blutsauger. Die Buchverfilmung ist spannend und lustig zugleich, gerade die verrückten Bewohner vom Mitternachtszirkus machen einfach nur Spaß. John C. Reilly kommt hier mal etwas ernster daher, darf aber trotzdem als Crepsley noch hier und da ein paar Sprüche reißen, auch die anderen Darsteller wie Chris J. Kelly, Salma Hayek und Josh Hutcherson passen super in ihre Rollen. Leider wirkt die Handlung etwas gerafft, was sicher daran liegt, dass man gleich drei Bücher verarbeitet hat, ein wenig mehr Charaktertiefe hätte dem Film gut getan. Trotzdem freue ich mich auf die nächsten Teile der Reihe, endlich glitzern Vampire nicht mehr!

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4 Kommentare

  1. Meine Wahl würde eigentlich auf 3,5 Sterne fallen, da das nicht geht, gebe ich wohlwollend 4 Sterne.

    Der Grund warum der Film so gut bei mir ankam, liegt wahrscheinlich eher daran, dass die anderen Filme in letzter Zeit häufig so schlecht waren.
    Ich saß im Kino und hatte Spaß. Man konnte sich auf den Film einlassen und wurde nicht ständig wegen irgendwelcher Logikfehler rausgerissen.

    Die Story ist relativ einfach gehalten, was dem Film zu Gute kommt. Man braucht gar keine Geschichte mit doppelten Boden und irgendwelche „aber-wenn-dann-ist-alles-ganz-anders“ Bedingungen. Die Rollen wurden gut besetzt, man hat alles was man braucht.

    Bei mir hat sich Crepsley sofort ins Herz gespielt (harte Schale, weicher Kern) und auch die beiden Jungen machen ihre Sache gut. Die Nebencharaktere wissen auch zu unterhalten. Leider kommt die Tiefe der Charaktere viel zu kurz, was Pau bereits erwähnt hat.

    Unterm Strich wurde ich gut unterhalten. Es gibt die kleinen beißenden Dinger, die einfach Spaß machen. Und man kriegt immer wieder kleine Hinweise serviert, bei denen man weiß, da kommt noch was. Somit bleibt die leichte Spannung und ebt nicht zwischen drin ab.

    Ich freue mich auch sehr auf den 2. Teil und bin gespannt, ob dann die Charaktere besser herausgearbeitet werden.

    Somit hoffe ich darauf, dass das Publikum weiter auf den Vampirhype abfährt und der 2. Teil nicht irgendwo untergeht.

  2. Also ich habe mir ihn angeschaut und fand ihn mittelmäßig er wirkt erecht brav fast schon langweilig fsk 12 hat den film geschadet eine fsk 16 wäre hier viel angebrachte gewesen es gab in letzten 30 minuten eine handlung schwäche mehr verrate wer viel erwartet wird entsdchäut ich hätte mir mehr erwartet, aber ich mag ihn er ist vielleicht kein muss aber noch sehenwert.

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