Die Besten der Besten, Teil 17: Serienfinale

Manche Serien schaffen es überhaupt nicht, ein Ende zu finden, andere enden viel zu früh. Nach Debakeln wie bei „Scrubs“, wo man ein Ende auf Raten und dann doch eine Fortsetzung machte, glaubt man zwar nicht mehr daran, aber es gibt sie wirklich. Die Serienfinale, die lange vorbereitet sind und einen dann einfach vom Sessel hauen. Sollte es besser ein Finale sein, in dem alles aufgeklärt wird, oder braucht man für das gewisse Etwas dann doch Spielraum für Interpretationen und eigene Gedanken? Befriedigt es einen wirklich, wenn man mit einer Serie abschließen kann, oder denkt man insgeheim: „Wieso geht es nicht weiter? WIESO???“

Egal, wie man über Serienfinale denkt, ich bin mir sicher, dass jeder zumindest eine Serie hat, bei dem das Ende ein Fest der Emotionen war. Mir ist dies zuletzt bei „Battlestar Galactica“ passiert. Obwohl die Serie außer einem von Anfang an existierenden roten Faden nicht von Beginn an durchgeplant war, die Macher dies auch nie behauptet haben, sondern die Serie während der Staffelpausen immer weiterentwickelten, haben sie es geschafft, alles in einem Punkt abzuschließen. (So, wie diesen Mega-Satz! ;-) ) Es blieben Fragen offen, die aber einem Fan die Hoffnung und den Machern die Chance auf Filme ließ. Die Handlung selber wurde aber so abgeschlossen, dass eine Fortsetzung unmöglich und auch nicht eingeplant war. Grandios!

Welche Finale haben es euch angetan?

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4 Kommentare

  1. Mich stört es immer ein wenig, dass selten etwas wirklich abgeschlossen wird, da die Macher hoffen, die Serie fortzusetzen. Was nicht heißt, dass es nicht toll ist, wenn etwas offen bleibt; gerade bei Mysteryserien sollte dies der Fall sein.

    Twin Peaks“ hat in der 2. Staffel mit Abstand das Serienfinale, was mich am meisten bewegt und vor Spannung zerrissen hat (höchst dramatisch formuliert, gebe ich zu). Einfach der Wahnsinn! Auch wenn man danach eigentlich noch über eine weitere Staffel nachgedacht hat; ist dieses Ende das mit Abstand beste, was ich mir vorstellen könnte! Ganz großes Kino!

    Rom“ hatte ein ordentliches Serienfinale, da hat man die zweite Staffel auch als Abschluss konzipiert.

    Auf „Lost“ sind wir extrem gespannt; schließlich ist das so ziemlich die einzige Serie mit komplexer Story, wo die Macher schon immer posaunt haben, dass sie einen Serien inklusive Abschlussplan haben. Die Staffelfinale bei „Lost“ waren meiner Meinung nach aber auch immer sehr gelungen und spannend, besonders das der zweiten und dritten Staffel.

    Akte X“ hat leider ziemlich versagt.

    Die erste Staffel von „24“ hatte auch eines der spannendsten und unerwartetsten/härtesten Enden, die ich kenne (neben „Twin Peaks“).

    Jericho“ hatte ein ziemlich enttäuschendes Ende nach der zweiten Staffel, was für mich sehr nach Notlösung und mit vielen eingeleiteten Personen und Strängen für eine mögliche (nicht zustande gekommende) dritte Staffel ausgesehen hat. Aber ich war auch generell sehr enttäuscht von der Serie…

    Bei Comedyserien finde ich es weniger interessant, nach einem Serienfinale zu suchen, da diese Serien ja in dem Sinne eigentlich keine große Story oder so haben, sondern nur meist eine einzelne Folge lang unterhalten sollen.

    Aber wenn eine Staffel gut gemacht ist, ist das Staffelfinale wirklich meist extrem spannend. „Lost“ und „24“ mit Einschränkungen sind die beiden aktuellen Serien bei mir, die dies meist immer ganz gut geschafft haben.

  2. Das Staffelfinale von „Tool Time“ war einfach ein schöner Abschluss für die Zuschauer. Man wusste – hier kann nichts mehr kommen – und im Nachhinein kamen noch Zusammenfassungen und Erklärungen und ein Ausblick, wie die Zukunft der Serienfiguren aussehen könnte. Das war in Ordnung.

  3. Star Trek – The next Generation
    hat wohl mit dem Zweiteiler „Gestern, Heute, Morgen“ ein Serienfinale zum Niederknien.
    Allgemein gefällt mir an der Serie das sie sich entwickelt ohne eine untrennbare Handlung zu haben. Ich mag es nicht wenn ich eine Folge verpasst habe und die ganze Serie kicken kann. Das war hier nicht so. Es wird eine Super Stroy geliefert die eine „Was wäre wenn in der Zukunft…“-Handlung enthält und einige wichtige Handlungen der Serie werden nochmals kurz zusammengefasst.
    Und dann dieser schöne Abschluss wenn alle Hauptcaraktere am Pokertisch sitzen und ein Hammer Abschlusszitat kommt.
    Mir gefiel es auch das man sich trotzdem nicht das Gefühl hatte es wäre alles endgültig vorbei, nur die bisherigen Abendteuer sind rum. Dummerweise haben sie das schöne Ende in den Filmen (vor allem Treffen der Generationen und Nemesis) wieder kaputt gemacht.

    4400 – Muss ich mir die letzte finale Season 4 noch anschauen, aber wenn das Serienfinale so aufhört wie die Staffelfinale dreh ich ab.

    Ebenfalls erwarte ich mir viel von Eureka. Hier haben es die Autoren geschafft eine fesselnde Serie zu entwickeln und hätten wie nach Staffel 2 aufgehört, es wäre ein zumindest annehmbares Serienende gewesen, ich hoffe das geht so weiter und beschert und schließlich ein richtiges schönes Ende.

  4. Also ganz klar Rom kommt in meine top liste rein
    danach wir waren wie bruder, heros kann ich nichts sagen weil ich letzte staffel nicht kenne, geschichten aus der gruft nein das geht auch nicht das waren ja nur kurz geschichten.
    Star trek the next Generation ist auch eine meiner lieblings final enden gewesen.

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