„The Wolfman“ – Schauriges, aber überflüssiges Remake

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Remakes sind derzeit wieder sehr beliebt, besonders Horrorfilme bekommen derzeit immer wieder ein modernes Design. Regisseur Joe Johnston hat sich jetzt einen der ältesten Werwolf-Filme vorgenommen, nämlich „The Wolfman“ aus dem Jahre 1941, dazu gesellten sich Schauspieler wie Benicio Del Toro und Anthony Hopkins, doch trotz allem ist die Neuauflage zwar atmosphärisch ganz nett gelungen, aber nicht wirklich gruselig oder überraschend, moderne Maske und Effekte machen leider noch keinen guten Horrorfilm.

Als sein Bruder von einer Bestie ermordet wird, kehrt Lawrence Talbot in sein Heimatdorf zurück. Erinnerungen an den Tod seiner Mutter und ein gestörtes Verhältnis zu seinem Vater haben ihn lange Zeit ferngehalten. Besessen davon, den Mörder seines Bruders zu finden, gerät er selbst auf die Speisekarte der Bestie, wird schwer verletzt, aber überlebt den Angriff. Als der nächste Vollmond sich nähert, begreift Talbot, dass die Legende vom Werwolf wahrer zu sein scheint, als ihm lieb ist.

Dieser Horrorfilm ist nicht wirklich schlecht, ich kenne leider das Original auch nicht, aber vom Stil her wirkt es oft so, als hätte man sich hier nicht wirklich weit vom Original entfernt, die Geschichte ist schlicht, vorhersagbar und trotz oft recht brutaler Szenen nicht wirklich spannend oder erschreckend. Vielleicht hätte man dem guten alten Werwolf-Mythos hier mal etwas Neues verpassen sollen, die Grundstory ist heute ja nicht mehr wirklich außergewöhnlich. So bleibt es leider bei einem netten Horrorfilm, der trotz ein paar schönen Einstellungen, düsterer Stimmung und guten Schauspielern nicht wirklich überzeugen kann.

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