„Auftrag Rache“ – Mel Gibson wieder vor der Kamera

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Lange Zeit hat man nichts mehr von Mel Gibson gesehen, als letztes machte er mit seinen seltsamen Regiestücken „Die Passion Christi“ und „Apocalypto“ von sich reden, vor die Kamera hat er sich jetzt schon seit über fünf Jahren nicht mehr gestellt. Gerade aufgrund seiner letzten Filme und vieler privater Entgleisungen wird Mel Gibson selber gerne als „Mad Max“ gesehen, aber wenn wir ehrlich sind, haben wir ihn doch immer gerne als Verrückten gesehen, egal ob in „Mad Max“ oder „Lethal Weapon“. Jetzt darf er endlich wieder ausflippen, als Cop will er den Mord an seiner Tochter aufklären und dafür sind ihm alle Mittel recht. „Casino Royale“-Regisseur Martin Campbell ist schuld: Der Mel wurde wieder auf der Leinwand entfesselt!

Detective Thomas Craven hat gerade seine Tochter empfangen, da wird diese brutal erschossen. Cravens Kollegen glauben, dass der Detective das eigentliche Opfer des Anschlags sein sollte, doch der folgt eigenständig einer ganz anderen Spur. Seine Tochter arbeitete für einen Konzern, der für die Regierung Versuche mit Nukleartechnologie macht, offensichtlich hatte sie bei ihrer Arbeit etwas entdeckt. Craven dringt bei seinen Ermittlungen in immer höhere Kreise vor und muss feststellen, dass diesen jedes Mittel recht ist, um den Vorfall geheim zu halten. Doch auch Craven kennt bei der Rache für den Tod seiner Tochter keine Grenzen!

Mel Gibson darf sich wieder rächen, er darf wieder zuschlagen und sein eigenes Gesetz vertreten, das alleine hätte sicher schon Spaß gemacht. Doch der Film bietet zudem noch einen interessanten Kriminalfall, einige überraschende Wendungen und eine spannende Hintergrundstory. Doch in erster Linie lebt der Film von Mel Gibson, der endlich wieder den für ihn so typischen Wahn in den Augen und für seine Feinde immer einen bösen Spruch auf Lager hat. Wer ihn so mag, wird den Film auch mögen, wobei der deutsche Titel „Auftrag Rache“ mal wieder eine sehr langweilige Version des Originaltitels „Edge of Darkness“ ist.

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Ein Kommentar

  1. Kann man sich ansehen, den Film, ist aber in keiner Weise etwas Besonderes und hat mich sehr an „96 Hours“ erinnert. Macht teilweise aber schon Spaß.

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