Lohnen sich TV-Filme wie „Die Grenze“ oder „Die Mauer“?

Irgendwie hat es in den letzten Jahren immer wieder TV-Filme über die deutsche Geschichte gegeben, z.B. „Die Mauer“, „Der Tunnel“, „Das Wunder von Lengede“, „Die Luftbrücke“ oder aktuell auf Sat.1 „Die Grenze“. Ich kann nicht mal genau sagen, was mich bisher davon abgehalten hat, diese zu schauen, vielleicht der gruselige Effekt, dass nahezu immer Heino Ferch in der Hauptrolle zu sehen ist, aber irgendwie bin ich jetzt doch neugierig geworden. Gibt es da welche, die ihr empfehlen oder auf jeden Fall nicht empfehlen könnt? Schaut jemand aktuell „Die Grenze“ und taugt der was?

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4 Kommentare

  1. Hey. Also ich hab mir Die Grenze angeschaut. Und war am anfang angetan. Da ich das Setting sehr mag. Das ende gefiel mir auch soweit ganz gut. Aber alles zwischendrinn ist sagen wir Naja. Er zieht sich lange. Und Logikfehler sind nicht ausgeschlossen. Hat man grad nichts zutun und man hat lust auf einen Deutschen Film ist er nicht Falsch.

  2. Hmm, „Die Mauer – Berlin ’61“ (ganz klar mit Heino Ferch!) war jetzt nicht so knülle, eben das, was man von einem TV-Film erwartet, eine positive Überraschung war da jetzt nicht drin…

  3. Habe jetzt „Der Tunnel“ (Ja, na sicher, Heino Ferch!) gesehen und dar hatte schon deutlich mehr zu bieten als manche TV-Produktion, könnte man sogar fast für einen Kinofilm halten. Spannend, gut gespielt, echt ein kleines Highlight!

  4. Auf die sehr pauschale Fragestellung kann ich nur antworten: ja, bisweilen schon ! Es gibt natürlich viele rührselige Kitschdinger, meist mit geschichtsträchtigen Titeln, die a) selten authentisch sind und b) handwerklich oft auch noch schlecht gemacht und selten spannend oder fesselnd sind. Dafür gibt’s viele Beispiele wie die Flucht, die Frau vom Checkpoint Charlie und einige mehr.
    Die Grenze als Thema finde ich sehr interessant, der erste Teil ist auch noch zu ertragen, der zweite Teil aus meiner Sicht in jeder Beziehung Schrott und unglaubwürdig.
    Der Tunnel dagegen ist für mich ein hervorragender Film, ganz nah an der Realität (siehe entsprechende Doku der Beteiligten), gut gemacht und Schicksalschläge und die miese Vorgehensweise der Stasi u.ä. wurden nicht ausgelassen.
    Falls Der Stich des Skorpion auch ein Fernsehfilm ist, wäre das für mich ebenfalls ein hervorragendes Beispiel: die gelungene Umsetzung der Autobiografie eines DDR-Häftlings, der nach seiner Ausweisung Fluchthelfer wird und nur mit viel Glück mehreren nachgewiesenen Mordversuchen der Stasi entgeht.
    Also: genauso wie es für mich viele Filmproduktionen gibt, die man sich wirklich sparen könnte, gibt es andererseits TV-Produktionen, die ihr Geld Wert sind. Leider gilt das – wie bei den Filmen – bei vielen TV-Projekten leider nicht. Der Hinweis auf immer wieder gleiche SchauspielerInnen im TV (Ferch, Verres)kommt tatsächlich erschwerend hinzu …

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