„Das Bildnis des Dorian Gray“ – Langweilig!

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Literaturverfilmungen sind immer so eine Sache, besonders wenn die Vorlage bereits sehr alt ist, wie bei diesem 1890 von Oscar Wilde erschienenen Werk. Man will den Stil der Vorlage kopieren und auf der großen Leinwand natürlich aktuelle Sehgewohnheiten des Publikums bedienen. Dieser Film hat für seine Hauptrolle eigentlich sehr passend Ben Barnes („Prinz Kaspian von Narnia“) und dazu Colin Firth ausgewählt, doch der Film entwickelt sich so langatmig, dass die spannenden Momente dann auch nicht mehr viel retten können.

Der junge gutaussehende Dorian Gray lebt ein sorgloses Leben in der Welt der Adligen. Als ein Maler seine Jugendlichkeit in einem Portrait festhält, schwört Dorian, dass er seine Seele verkaufen würde, wenn er auf ewig jung und begehrenswert bleiben könnte. Als diese Bitte erhört wird, lebt Dorian all seine Fantasien aus und fühlt sich pudelwohl, bis er merkt, dass er ein nicht erstrebenswertes Schicksal gewählt hat.

Wie bereits gesagt, passt „Prinz Kaspian“ Ben Barnes eigentlich sehr gut in die Rolle, auch der Stil der Films wirkt eigentlich sehr gut, doch will die Geschichte selber einfach nicht fesseln, was sicher auch an der Vorlage liegen kann. Gerade die Gruselelemente mit dem dämonischen Bild hätte man viel mehr einsetzen können, so wirkt der Film trotz seiner offensichtlichen Möglichkeiten einfach zu langatmig. Wer auf angestaubte Literaturverfilmungen steht, wird hier vielleicht zufrieden aus dem Kino gehen, der Rest sollte sich diesen Film doch eher schenken.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


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