„Kick-Ass“ – Saucooler Schlag in die Fresse!

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kick-assSo langsam kann einen ein Film über Superhelden nicht mehr unbedingt umhauen, habe ich mir gedacht, doch auf „Kick-Ass“ habe ich mich schon lange gefreut. Regisseur Matthew Vaughn geht hier mal einen ganz anderen Weg und der haut tierisch rein und macht unglaublich viel Spaß. Meine Erwartungshaltung war recht hoch, am Anfang dachte ich daher, der Filme würde sie nicht bestätigen, aber dann kam er immer mehr in Fahrt und am Ende war er nur noch genial. Aber Vorsicht, das hier ist definitiv ein Männerfilm, hier wird ohne Rücksicht auf Verluste geballert und geprügelt, was das Zeug hält. Wer darauf Bock hat, sollte sich hier unbedingt in den Arsch treten lassen!

Dave ist ein Versager, doch als er sich mit einem Superheldenkostüm dem Bösen stellt …bekommt er auch tierisch was auf die Fresse. Doch er gibt nicht auf und schnell erreicht er über das Internet einen hohen Bekannt- und Beliebtheitsgrad. Doch als weitere „Superhelden“ die Unterwelt aufmischen, wird aus dem Spaß immer mehr Ernst, denn auch die Bösen halten Kick-Ass, Big Daddy und Hitgirl nicht mehr nur für eine harmlose Bedrohung.

„Kick-Ass“ ist gleichzeitig eine Parodie und auch eine Hommage an die Superhelden-Comics und -Filme, denn während er sich zum einen über das übertriebene Posen, die Kostüme und die Unverwundbarkeit lustig macht, ist auch dieser Film natürlich in erster Linie buntes Popcornkino, dass trotz des Übertragens des Themas in unsere Welt nicht unbedingt immer ernst und realistisch daher kommt. Bei den verrückten selbsternannten Superhelden ist Aaron Johnson als Kick-Ass allerdings eher der stümperhafte Anfänger, die wirklichen Helden und größten Unterhaltungsfaktoren sind ganz klar Nicholas Cage als Big Daddy und allen voran die gerade mal 13-jährige Chloe Moretz, die als Hitgirl allen die Show stiehlt.

Wer hier einfach das Gehirn ausschaltet und sich ohne Sinn und Verstand dem bunten Actionkino völlig hingibt, wird zwei wirklich in die Fresse kloppende Stunden erleben können. So macht Kino Spaß, auch die Aussicht auf einen zweiten Teil ist hier mit einem fröhlichen Grinsen verbunden. Aber Vorsicht, auch wenn hier Kinder als Superhelden aktiv werden, die Freigabe ab 16 Jahren dürfte wieder sehr knapp gewesen sein, teilweise ist der Film nichts für schwache Nerven!

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13 Kommentare

  1. Eine kleine Enttäuschung lag mir nach dem Film schwer auf dem Magen. Es waren eindeutig zu hohe Erwartungen, die ich an den Tag gelegt hatte. Lag es daran, dass der Film im Vergleich zur Vorlage vom Gore-Faktor doch etwas schwächer war? Eher weniger, wobei dies doch als erstes auffiel.
    „Kick-Ass“ ist ein super Film, mit dem man Spaß hat und der auch gewisse interessante Elemente, wie z.B. anderen Menschen zu helfen, anspricht, doch er ist leider etwas zu platt geworden. Der Unterschied zur Vorlage ist gering, aber auffällig. Der starke Zynismus, den Millar bei dem Comic am Tag gelegt hatte, so dass man sich als Leser schon schnell nicht mehr mit den Taten der „Helden“ identifizieren kann, gibt es hier schlicht nicht. Es wird nicht in Frage gestellt, dass Kick-Ass, Hitgirl und co. Gutes tun, dementsprechend auch die Unterschiede beim Ende der Geschichte.
    Trotz alledem ein klasse Performance von allen Darstellern, allen voran der elfjährigen Darstellerin und Nicholas Cage. Die Action ist perfekt inzeniert worden und gerade Comicfans genießen die ein oder andere Anspielung.
    Wohlverdiente drei Sterne, ohne Vergleich zur Vorlage wären es wohl vier gewesen.

  2. Ich persönlich fand den Gore-Faktor nicht unbedingt niedrig, aber ich kenne auch die Vorlage nicht, mehr wäre meiner Meinung nach aber auf keinen Fall nötig gewesen.

    Und ich stimme zu, dass es ein wenig zu leicht fällt, sich mit den schon sehr kranken Helden zu identifizieren, was in gewisser Weise sicher auch als falsche Botschaft ausgelegt werden könnte.

  3. Wunderbar. Der Name ist Programm,
    krass wie heftig ein Publikum bei solchem Gorefaktor abgehen kann ;)
    Er sollte ab 18 sein..

  4. !!!Achtung, ich weiß nicht, ob ich unterschwellig zu viel spoiler!!!

    Ich gehöre zu denjenigen, die gar nichts von dem Film wussten.
    Ich stand nur vor der Entscheidung, Clash of the Titans oder Kick-Ass. Mein Bruder meinte, dass Kick-Ass mir gefallen würde. Also ging ich natürlich auch in den Film. Zu dem anderen habe ich mich noch nicht durchringen können. Bin dann doch ein wenig zu geizig…!

    Zurück zum eigentlich Film….
    Ich als auch eher leicht beseitetes weibliches Wesen muss sagen, dass ich absolut gut unterhalten wurde. Ich würde sogar sagen, dass man noch nicht einmal sein Hirn komplett ausschalten muss.

    Der anfangs dominierende Gedanke, warum man nicht mal als maskierter Superheld durch die Welt läuft und Unschuldige beschützt (Batman bekommt es ja auch ohne Superkräfte hin) ist in meiner Welt nicht wirklich weit hergeholt. Ich wollte schon immer die Welt retten. Insofern war ich voll dabei und der Film zeigte mir zu Beginn eine „was wäre wenn“ Welt auf, die ich sau interessant fand. Und eben auch, dass man ordentlich auf die Nase fallen kann, wenn man denn keine Superkräfte hat.

    Wenn ich mich richtig erinnere kippt der Film, sobald der Nicolas die Bühne betritt. Doch auf keinen Fall ins Negative. Es kommt der Hauch von Absurdität (oder eher der Wanhsinnsfaktor) der soviel Spaß macht. Der Big Daddy und seine Kleine hauen Dinger raus… unglaublich. Es bringt einfach nur Spaß.

    Auch der hohe Gewalt-Faktor wirkt nicht so platt und agressiv, weil es immer noch ein kleines super süßes Mädel ist… und die Choreo ist ebenso toll!

    Zu der Anmerkung, dass die kritische Seite zum Heldentum etwas untergeht, muss ich sagen [spoiler] dass der erste Auftritt des Hit Girls wirklich gut inszeniert wurde. Für mich kam da ganz klar rüber, dass die Grenze für Kick-Ass deutlich überschritten wurde. So als würde er sagen „aber ich wollte doch gar nicht töten. Ich wollte doch nur Gutes tun…! Wieso bringst Du die alle um…? -ach ja, ansonsten wäre ich krepiert…“
    Da ich die Vorlage gar nicht kenne, habe ich keinen Vergleich.
    Doch ich stelle es mir schwierig vor, dieses Thema in Spielfilmlänge vernünftig in dem Film einzubringen. Da drunter hätte evtl die Stimmigkeit des Filmes gelitten. Insofern, finde ich es so sehr gut gelöst. [/spoiler]

    Alles in allem echt gelungen.

    Das einzige was mir momentan ein wenig zum Hals raushängt, sind die Filmenden, die einen immer zeigen: „wenn der Film genug Kohle bringt, gibt es einen 2. Teil“ – Ich weiß nicht, ob das aufgrund der Vorlage sein muss. Aber wie gesagt, dass ist momentan für mich ein generelles Problem…! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal einen alleinstehenden Film gesehen habe, bei dem es wirklich schwierig wäre einen 2. Teil zu bringen. Wobei selbst Crank hat es geschafft.

    Wo ist das gute alte happy End? Die Betonung liegt auf END und nicht zwingend auf happy…!

  5. Zumindest seitens der Comics ist wohl ein Sequel in Planung.

    Zum Film: genial! Meine Erwartungen wurden erfüllt.
    Mir gefallen auch viele Abwandlungen von der Vorlage, die man nicht kennen muss, um den Film zu genießen.

  6. Mir hat er gut gefallen man bekommt gutes felling und und kommt aus denn lachen lachen nicht mehr natürlich die kritik passt durch durchgeknallt ich mag ihn sehr und freu mich auf das kaufen der dvd. natürlich muss man das gehirn ausschaltenaber trotzdem ein guter film. Hitgirl war einfach klasse für eine 13 jährige respekt.

    Ich hätte da eine frage kommt eigentlich eine fortzsetzung?

  7. angelbich wird es eine fortsetzung geben hoffe natürlich auf eine die genauso gut wird wie der erste teil

  8. Auf jeden Fall unterhaltsam! Aber mal wieder eine Superheldenparodie, die dann doch wieder zwischen Parodie/Realismus und unrealistischem Superheldenfilm springt.

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