„The Crazies“ – Kurzweiliger Infektionsthriller!

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Leider kenne ich das Original von George A. Romero nicht, daher kann ich nicht beurteilen, ob hier endlich mal ein gelungenes Horrorremake in die Kinos gekommen ist. So macht der Film mit Timothy Olyphant und Radha Mitchell Spaß, bietet jede Menge Grusel und kann über die volle Länge bei Laune halten. Die Story bietet zwar eine recht typische Geschichte über einen Virus, zombieähnliche Wesen und Regierungs-Verschwörungstheorien, aber das wurde gekonnt in Szene gesetzt. Wer Lust auf einen soliden Horrorfilm für Zwischendurch hat, kann hier auf jeden Fall den Weg ins Kino riskieren.

In einer Kleinstadt in Amerika benehmen sich immer mehr Menschen seltsam und gewalttätig. Der Sheriff findet heraus, dass das Trinkwasser etwas damit zu tun hat und versucht, die Ausbreitung zu stoppen. Doch plötzlich hat er es nicht nur mit infizierten Wahnsinnigen, sondern auch mit Soldaten tun, die auf ihre Art versuchen, die Seuche einzudämmen. Dabei wird auch die schwangere Frau des Sheriffs verschleppt, da man sie für infiziert hält.

Klar, das Original stammt von George A. Romero, also wirkt es in vielerlei Hinsicht schon wie ein Zombiefilm, doch ein wenig origineller ist der Film dann doch. Wer keine großen Ansprüche an einen Horrorfilm stellt, wird hier auf jeden Fall gut unterhalten.

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2 Kommentare

  1. Ich war doch sehr enttäuscht. Jo, für einen Horrorfilm ist er doch ganz okay, allerdings wirkt der Film recht stumpf und die Regeln, wie nun ein „Verrückter“ ist und was er kann, ist auch nicht ganz so ersichtlich. Für mich persönlich ist eine Charakterisierung der Figuren entscheidend, damit ich mich mit ihnen identifizieren kann. Oliphant spielt zwar souverän, wie auch die anderen, kämpft aber schlußendlich gegen eine charakterlose Figur, da eigentlich jeder der wenigen Figuren allerhöchstens eine kleine Szene am Anfang bekommt, wo man sie näher vorstellt, ansonsten wird nur stumpf gegangen und geschossen, ohne tiefgehendere Dialoge über deren Ängste. Die Dialoge selber tun auch nur gerade das Übrigste. Beschreiben meist das Gesehene, nur selten wird krampfhaft versucht, einen richtigen Dialog mit den Wünschen oder Ängsten von einem der Protagonisten zu bringen. Dazu noch die ständigen ärgerlichen Logiklöcher, wenn man sie so nennen kann. Wieso dreitausend Mal seine unbewaffnete Frau alleine umgeben von Gefahren warten soll, während der Hauptheld mit der einzigen Waffe Meilen weit weg ist oder sie trotz der Gefahren zum Reden und Pausieren sich in einer Tankstelle direkt am Fenster hinsetzen und noch das Licht anmachen, damit bloß jeder sie draussen sehen kann, ist mir bis heute nicht ganz ersichtlich.

    Daher trotz einer gelegentlich packenden Inzenierung viel zu viele Fehler und leider aus meiner Sicht nur durchschnitt.

  2. Da ich ohne Erwartungen an den Film herangegangen bin, wurde ich auch nicht enttäuscht. Als Horrorfilm für zwischendurch taugt er; hat einige nette Szenen und Einfälle, ist aber sicherlich kein Meilenstein und relativ flach. Aber es ist dennoch schön, Sherrif Bullock wieder in Aktion zu sehen. ^^

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