„Prehistoric Park“ – „Jurassic Park“ trifft auf „Primeval“

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Als die BBC damals die erste Serie mit animierten Dinosauriern machte und „Jurassic Park“ in die Kinos kam, brach ein neuer Dino-Hype aus. Durch die neuen Möglichkeiten wurde eine ganz neue Art von Tierdokus eingeführt, leider überspannte man den Bogen dann etwas, als plötzlich ein Forscher mit Jeep durch die Urzeit fuhr und Dinos beobachtete. Dieser TV-Forscher war Nigel Marven in einem Special von „Im Reich der Giganten“ und später in „Monster der Tiefe“. Doch mit diesen kurzen Doku-Experimenten gab man sich nicht zufrieden und so bekam Marven seine eigene kleine Serie, in der er Tiere aus der Urzeit über ein Zeitportal in seinen „Prehistoric Park“ holt, um sie so vor dem Aussterben zu bewahren.

Forscher Nigel Marven reist mit seinem Team über ein Zeitportal weit in die Vergangenheit zu Urzeitwesen und Dinosauriern. Um diese Kreaturen vor dem Aussterben zu retten, holt er mehrere Exemplare in unsere Zeit, wo er mit anderen Forschern und Zoologen einen großen Wildpark errichtet hat, in dem die Tiere neu angesiedelt werden sollen. Natürlich sind Marvens Reisen zu Tyrannosauriern und Mammuts nicht gerade ungefährlich…

Wenn eine Trash-Serie wie „Primeval“ plötzlich gut durchdacht und logisch wirkt, kann man sich nur an den Kopf fassen, aber bei „Prehistoric Park“ wird einem schnell klar, dass man hier keine Fragen nach Sinn und Logik stellen darf. Hier hat man halt ein Zeitportal und die Saurier kommen auch ganz locker mit unserer Atmosphäre klar, und, naja, hmm, ach, egal! Wenn man seinen ganzen Verstand jedoch abschaltet, ist die Serie ganz nett, denn sie stellt an sich keine großen Ansprüche, während „Primeval“ oft eben doch versucht, eine große Actionserie zu imitieren. „Prehistoric Park“ ist eine konsequente Fortsetzung der BBC-Dinosaurier-Dokus, auch wenn ich persönlich diese Entwicklung als nicht gerade die beste ansehe. Wer aber gerade für Kinder eine nette Dinosaurier-Serie für einen verregneten Sonntagnachmittag sucht, kann hier sicher mal reinschauen.

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Ein Kommentar

  1. Vieleicht sollte man sich erstmal informieren…

    “Prehistoric Park” wurder vor “Primeval” vom selbem Team produziert ! Deshalb ist es auch „logischer“ weil quasi der zweite Versuch, wobei Logik hier relativ ist.

    Ich besitzte “Prehistoric Park” (aie auch die anderen BBC Dokus und Primeval) und finde es recht gelungen. Es ist halt „Infotainment“ bzw „Dokutainment“ und keine richtige Doku. Man sollte es daher nicht mit „harten“ Wissenschaftsdokus vergleichen und an harten Fakten messen. Vielmehr sollte der Vergleich mit Serien wie „Verdachtsfälle“ oder „Mieten,Kaufen, Wohnen“ gemacht werden. In diesem Sinne ist “Prehistoric Park” dann eine wahre Perle.

    Gruß Stephan

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