„Drachenzähmen leicht gemacht“ – Witzig und spannend!

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Wäre der erste „Shrek“ nicht ein positiver Ausrutscher gewesen, könnte man die Animationsfilme von Dreamworks bestenfalls als mittelmäßig bezeichnen, daher hatte ich „Drachenzähmen leicht gemacht“ auch gar nicht wirklich auf dem Zettel. Nach ein paar Empfehlungen habe ich den Film dann gestern aber doch mal nachgeholt und war sehr positiv überrascht. Ok, die Story ist ziemlich schlicht, aber der Film ist spannend, lustig und über die volle Laufzeit voll unterhaltsam. Trottelige Wikinger und jede Menge verrückter Drachen, was will man mehr.

Inhalt

Seit Generationen kloppen sich auf einer Insel Wikinger und Drachen, schon der Nachwuchs wird früh im Töten von Drachen trainiert. Doch der schmächtige Hicks will so gar nicht ins Wikingerbild seines Vaters, dem Wikingerchef, passen, denn er ist schmächtig, intelligent und so gar nicht begeistert vom Abschlachten. Obwohl ihn keiner Ernst nimmt, schafft es Hicks einen der gefürchtetsten Drachen vom Himmel abzuschießen. Als er diesen jedoch verletzt im Wald findet, bringt er es nicht übers Herz, ihn umzubringen und freundet sich sogar mit ihm an. Durch seine Zeit mit dem Drachen lernt er viel über die Wesen und erkennt, dass sie nicht die brutalen Tötungsmaschinen sind, die die Wikinger in ihnen sehen. Doch sein Vater plant die komplette Vernichtung der Drachen…

Review

Spätestens wenn Hicks auf den Drachen trifft und der sich so tollpatschig und niedlich verhält, kann man den Film einfach nur mögen. Es gibt zwar die typischen Charaktere, aber hier kann man einfach abschalten und mitfiebern. Die Animationen können sich sehen lassen, die Drachen sind mit sehr viel Fantasie gestaltet und generell wirkt der Film ingesamt sehr stimmig. Nach „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ ist „Drachenzähmen leicht gemacht“ schon der zweite Animationsfilm in diesem Jahr, der mich wirklich begeistern konnte.

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10 Kommentare

  1. Ich hab die ersten beiden Bücher der Reihe, „Drachenzähmen leicht gemacht“ und „Seeräubern leicht gemacht“, gelesen als ich zehn oder so war und habe fest gestellt: Außer den Namen der Wikinger und des Films hat der Film überhaupt nichts mit den Büchern zu tun. Enttäuschung, da die Buchstory auch ganz nett gewesen wär.

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