„Lie to Me“ – Tim Roth entschlüsselt Mimik und Gestik

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Ich kann mit Cop- und Kriminalserien nicht viel anfangen, aber ab und zu gibt es immer wieder einen Lichtblick, der sich originell von der Konkurrenz abhebt, so auch „Lie to Me“. Interessant wird die Serie dadurch, dass Täter und andere Betrüger hier nur aufgrund ihrer Mimik und Gestik überführt werden, denn der Körper spricht oft eine deutlichere Sprache als die Stimme. Man ertappt sich danach selber immer wieder, dass man bei anderen viel mehr auf deren Körpersprache achtet und vieles wiederfinden kann. „Lie to Me“ überzeugt zudem mit guten Darstellern und einer gelungenen Mischung aus Spannung und Humor.

Cal Lightman hat sich nach seiner Zeit als Cop der Erforschung der menschlichen Körpersprache gewidmet und so ein Unternehmen aufgebaut, dass den Ermittlungsbehörden und Privatpersonen die Möglichkeit bietet, durch sein Personal Aussagen von Leuten auf deren Wahrheitsgehalt zu prüfen. So bekommt Lightman mit seinem Team es nicht nur mit verdächtigten Straftätern, sondern auch mit nominierten Senatoren und Profisportlern zu tun.

Die Aufträge von „Lie to Me“ sind interessant, weil sie sich eben nicht nur auf das Aufklären von Kriminalfällen drehen, sondern sich über alle möglichen gesellschaftlichen Kreise erstrecken. Natürlich lebt die Serie größtenteils von einem grandiosen Tim Roth, einem genialen Arschloch mit Herz, der Cal Lightman wirklich großartig und absolut unterhaltsam in Szene setzt.

In Deutschland ist nach der ersten Staffel erstmal Sommerpause, hier soll die zweite Staffel im Herbst laufen. In den USA ist man ausnahmsweise gar nicht so weit voraus, hier läuft derzeit die dritte Staffel.

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