„Toy Story 3“ – Pixars Spielzeuge überzeugen wieder

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Mit „Toy Story“ legte Pixar vor vielen Jahren den Grundstock für Animationsfilme, aber schon der erste Film der Reihe war gelungen. Dank besserer Technik konnte „Toy Story 2“ den Vorgänger sogar noch toppen, die neuen Abenteuer der Spielzeuge setzten den Level für Technik und Story von Animationsfilmen wieder deutlich höher. Jetzt ist der dritte Teil in den Kinos angelaufen und fügt sich super in die Reihe ein. Obwohl ein dritter Teil mit größtenteils bekannten Charakteren nicht so umhauen kann wie beispielsweise „Wall-E“, überzeugt auch „Toy Story 3“ mit einer spannenden, lustigen und gefühlvollen Story, jeder Menge verrückter Einfälle und einer ganzen Riege toller, neuer Charaktere. Wer die Vorgänger mochte, wird diesen Teil auch lieben.

Andy ist erwachsen geworden und will demnächst aufs College und muss sich entscheiden, was aus seinen Spielzeugen werden soll. Durch ein Versehen landen diese dann jedoch fast auf dem Müll und können sich gerade noch rechtzeitig in eine Kiste retten, die dem Kindergarten gespendet werden soll. Dort angekommen werden sie mit offenen Armen empfangen und glauben, das Paradies für Spielzeuge gefunden zu haben. Während Cowboy Woody sich dennoch wieder auf den Heimweg zu Andy macht, erkennen seine Freunde zu spät, dass ihr Leben im Kindergarten alles andere als glücklich zu verlaufen scheint und die dort lebenden Spielzeuge weitaus Schlimmeres im Schilde führen. Kann Woody seine Freunde retten?

Woody, Buzz und ihre Spielzeug-Freunde sind zurück in einem Abenteuer für Groß und Klein. Der Film bietet wieder einmal eine gelungene Mischung aus Humor, Spannung und Action, gemischt mit vielen oft sehr gefühlvollen Botschaften. Und gerade die neuen Charaktere wie der verschlagene Knuddelbär oder das sehr oberflächliche Traumpaar Barbie und Ken bringen neuen Schwung und Abwechslung in die Reihe. Schwer zu sagen, ob der dritte Teil sogar das Highlight der Trilogie ist, schlechter als der zweite Teil ist er aber auf keinen Fall.

Negativ auffallen tut in der deutschen Version nur die Tatsache, dass „Bully“ Michael Herbig den Cowboy Woody synchronisiert, in den anderen Teilen hatte das noch Peer Augustinski übernommen, der sich vermutlich aufgrund seines Schlaganfalls vor ein paar Jahren nicht mehr zur Verfügung stellte. Dass Bullys Kollegen Christian Tramitz und Rick Kavanian auch als Synchronsprecher dabei sind, tut dem Film nicht weh, aber wenn man der Hauptperson plötzlich eine völlig andere Stimme verpasst, ist das für Fans schon schwer zu verdauen, und Bully ist eben doch schon wieder eine zu kommerzielle Wahl. Lustig ist es nur, wenn der Cowboy mit seinem Pferd redet, dass ebenfalls auf den Namen Bully hört. Ein „Bully, nein, du bleibst hier!“ aus Bullys Mund ist dann schon irgendwie wieder originell.

Dem Ideenreichtum von Pixar sind weiterhin keine Grenzen gesetzt, auch dieser Film läuft nahezu über an lustigen Gags und wirklich verrückten Ideen, sodass sich auch „Toy Story 3“ in die Reihe der Meisterwerke des Animationsstudios einreiht. Warum nächstes Jahr ausgerechnet Pixars schlechtester Film „Cars“ auch noch eine Fortsetzung bekommt, wird sich mir allerdings nicht erschließen.

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6 Kommentare

  1. Gibts in der 3D Version tolle „Effekte“?
    Ich überlege nämlich da rein zu gehen, um endlich einmal 3D im Kino gesehen zu haben.

  2. Flach!

    Story fast ohne den tollen Pixar Esprit.

    Kaum Szenen die lustig wirken.

    Im Kino war nicht ein einziges mal Kinderlachen zu
    vernehmen.Unser Sohn 7 Jahre fragte nach 70
    Quälend langweiligen Minuten ob wir das Kino
    verlassen könnten,dem sind wir gerne
    nachgekommen.

    3D Effekte so gut wie gar nicht vorhanden.

    Shrek4 oder als bestes Beispiel
    Drachenzähmen leichtgemacht sind da um Welten
    besser.

    Fande Teil 1 und 2 klasse,die neuauflage hätte man sich
    sparen können.

    Für uns der schlechteste Pixar Film

  3. Ich habe den Film nun auch gesehen und muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Nach einer ersten Fortsetzung mit vielen tollen neuen Ideen wirkt der dritte Teil in meinen Augen wie ein warmer Aufguss von Bekanntem. Einige neue, lustige Momente sind sicherlich drin, besonders die Ken- und Barbie-Dinge fand ich nett, aber da hätte eigentlich insgesamt etwas Kreativeres herauskommen können. Schlecht ist der Film nicht, aber wirklich begeistert hat er mich leider auch nicht. Und zur deutschen Synchronisation mit Bully muss wohl nichts gesagt werden, ist es einfach nur völlig unverständlich und ein Armutszeugnis.

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