„Wall Street 2“ – Michael Douglas zurück in der Finanzwelt

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„Wall Street“ von Oliver Stone wurde nicht nur wegen seiner Darsteller Michael Douglas und Charlie Sheen ein Kultfilm der 80er, auch die Thematisierung des damals aufkommenden Börseninteresses traf absolut den Nerv der Zeit. Fast 30 Jahre später bringt Oliver Stone eine Fortsetzung des Klassikers ins Kino und damit auch einen wieder unvergleichlich guten Michael Douglas. Sein junges Gegenüber übernimmt dieses Mal Shia LaBeouf, aber Fans können sich auch über ein kurzes Wiedersehen des alten Teams Douglas/Sheen freuen.

Viele Jahre war Börsenmogul Gordon Gecko im Gefängnis, jetzt ist er wieder draußen und übernimmt die Rolle des Geläuterten, der vor Gefahren in der Finanzwelt warnt. Jacob Moore ist nicht nur mit seiner Tochter verlobt, sondern auch ein aufstrebendes Finanzgenie. Für ihn entwickelt sich Gecko schnell zu einem interessanten Berater, doch seiner Freundin ist der Kontakt ein Dorn im Auge, da sie den Kontakt zu ihrem Vater schon vor Jahren abgebrochen hatte. Doch Gecko unterstützt Jacob bei seinem Rachefeldzug gegen einen korrupten Banker, und Jacob muss bei einem riskanten Deal überlegen, ob er Gecko wirklich vertrauen kann.

Oliver Stone ist bekannt für seine politisch geprägten Filme, so verlegt er die Handlung von „Wall Street 2: Geld schläft nicht“ bewusst ins Jahr 2008, das Jahr der Finanzkrise. Er vermischt gekonnt den alten Plot mit der Finanzkrise und die korrupten Vorgänge in der Finanzwelt sowie der Macht des Internets. Der Film bekommt neben der eigentlichen Handlung so viele interessante Aspekte dazu, die Darsteller spielen gut, der Film ist spannend und unterhaltsam. Oliver Stone ist so nicht nur eine gelungene Fortsetzung geglückt, sondern auch ein gelungener Bezug zu aktuellen Themen gelungen. Man kann den Film vermutlich auch ohne Kenntnis des Vorgängers anschauen, bei völligem Desinteresse für die Finanzthematik könnte der Film dann allerdings doch nicht die beste Wahl sein.

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