„Buried – Lebendig begraben“ – Nette Idee, mehr nicht!

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Filme, die mit einer Location und sogar nur mit einem Darsteller auskommen, sind oft kleine Geheimtipps. So ist auch dieser Film im Ansatz sehr interessant und spannend, kann aber den Zuschauer nicht wirklich über die ganze Lauflänge bei Laune halten. Vielleicht liegt das auch mit an Hauptdarsteller Ryan Reynolds, der seine Sache zwar gut macht, aber trotzdem keine im Gedächtnis bleibende Darstellung hinlegt. Was bleibt, ist eine nette Idee, die leider nach der Hälfte des Film ausgereizt ist.

Paul Conroy erwacht vergraben in einem Sarg im Irak, wo er als Lastwagenfahrer aktiv war. Dort hat er zwar wenig Bewegungsspielraum und nicht mehr viel Luft, dafür aber ein Handy und ein Feuerzeug. Über das Handy versuchen die Entführer ihn dazu zu zwingen, von der amerikanischen Regierung Lösegeld zu erpressen, doch bei den erreicht Paul nicht viel. Frustriert und mit immer weniger Luft versucht er, seine Haut zu retten, doch eine Schlange, Feuer und Sand im Sarg machen es nicht gerade leichter.

Was bei „Nicht auflegen“ toll funktioniert hat, ist hier einfach zu sehr reduziert. Räumlich extrem begrenzt und nur ein Hauptdarsteller ist dann doch zu wenig für einen ganzen Spielfilm. Zwar kommen den Machern doch so einige Ideen, um die Handlung etwas abwechslungsreicher zu gestalten, aber irgendwann will man einfach nur noch wissen, ob er aus dem Sarg kommt oder nicht. Ein wenig Kritik am amerikanischen Militär und deren Vorgehensweise helfen dem Film dann trotzdem nicht aus der Mittelmäßigkeit heraus.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


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