„Megamind“ – Mittelmaß mit Pastewka-Kalkofe-Synchro

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Irgendwie will ich nach ein paar Highlights an Animationsfilmen wohl immer noch daran glauben, dass in diesem Bereich noch mehr zu holen ist. Wenn dann noch das „Wixxer“-Gespann Bastian Pastewka, Oliver Kalkofe und Oliver Welke für die Synchro zuständig sind, kann man doch einen sehr kurzweiligen Kinoabend erwarten, oder? Doch auch „Megamind“ kann wie der ähnlich ausgelegte „Ich – Einfach unverbesserlich“ trotz verrückter Ideen nicht überzeugen und einen auch nur bedingt zum Lachen bringen.

Seit der blauhäutige Megamind von seinen Eltern als Baby von einem fernen Planeten auf die Erde gesendet wurde, ist der ebenfalls aus dem All stammende Metroman sein Gegner. Da er schon als Kind immer ausgegrenzt wird, setzt er seine übermäßige Intelligenz ein, um ein Superbösewicht zu werden. Doch als er seinen Erzfeind tatsächlich besiegen kann, ändert sich viel in Megaminds Leben. Er versucht sich nicht nur einen neuen Gegner zu entwickeln, er verliebt sich auch noch und bekommt ernste Zweifel, ob er eigentlich wirklich für immer der Böse sein möchte.

Wieder ein Animationsfilm, den man nicht gesehen haben muss, allerdings tut er auch nicht wirklich weh. Das hat vielleicht wirklich mit den Synchronstimmen zu tun, Pastewka passt perfekt zu Megamind und Oliver Kalkofe sorgt dafür, dass mit dem Fischhelferlein mal wieder ein seltsamer Nebencharakter der geheime Liebling der Zuschauer wird. Im Original leihen übrigens Will Ferrell und Brad Pitt Megamind und Metroman ihre Stimmen.

„Megamind“ will einerseits lustig sein, andererseits das Heldenimage aufs Korn nehmen und bietet sogar leicht melancholische Ansätze, und doch will das Gesamtkonstrukt nicht aufgehen. Der Film bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und zeigt mal wieder, dass auch Animationsfilme ohne wirklich spezielle und originelle Ideen nicht überzeugen können. Für nebenbei ein netter Film, aber absolut kein Muss.

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3 Kommentare

  1. Der Film ist ein Muss!
    Ich frage mich wirklich, wer hier die Kritiken schreibt. Ok, hab den Film englisch gesehen, würde die Deutsche Version auch nicht zur Bewertung heranziehen.
    Schlappe Leistung, so einen Stuss zu schreiben.

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