„The Tourist“ – Depp und Jolie im Agentenwirrwarr

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Johnny Depp und Angelina Jolie, schon verwunderlich, dass diese beiden erst jetzt der Boulevardpresse das Geschenk machen, zusammen einen Film zu drehen, eine herrliche Vorlage für Gerüchte und vieles mehr. Ach ja, der Film selber ist da natürlich relativ nebensächlich, man will ja sowieso nur über die Darstellerkombi reden. Aber ok, wer’s wissen will, der Film ist langweilig, vorhersagbar und zeigt weder von Jolie noch von Depp sehenswerte darstellerische Leistungen.

Elise ist eine Spionin und ihr Freund von allen gesucht. Um die Verfolger auf eine falsche Fährte zu locken, bandelt sie im Zug mit Mathelehrer Frank an, der sich natürlich sofort zu ihr hingezogen fühlt. Doch was er zuerst für ein Spiel hält, wird schnell zu bitterem Ernst, als man ihn plötzlich für den gesuchten Freund von Elise hält, denn jetzt wollen ihm ganz andere Gauner und Agenten an die Wäsche. Als Elise dann Gefühle für ihn entwickelt, fragt auch sie sich, ob es ein Fehler war, ihn in die Sache hineinzuziehen.

Jaja, Johnny und Angelina gehören der Presse nach zu den Schönen Hollywoods, da muss es doch knistern! Und wenn nicht, werden halt Gerüchte gestreut, das treibt den Erfolg des Films dann auch in die Höhe. Der deutsche Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck hat hier zwar in Hollywood gleich mit zwar wahren Größen drehen können, aber der Film zeigt nichts von der Qualität, die er noch bei „Das Leben der Anderen“ gezeigt hatte. Und auch seine Darsteller können nicht wirklich überzeugen, Angelina sieht gut aus, das war’s dann aber auch, selbst auf Action wie bei „Salt“ ist hier verzichtet worden. Johnny Depp wirkt seltsam uninspiriert und für seine Verhältnisse sehr pausbackig, allerdings bietet seine Rolle auch nicht viel mehr.

So bleibt unterm Strich ein langweiliger, unwichtiger Liebesfilm mit ein wenig Agentenstory. Enttäuscht für das Qualtitätspotential von Depp, Jolie und von Donnersmarck.

Ach ja, welcher Angelina-Fan schon bei „Salt“ nach dem Trailer enttäuscht feststellen musste, dass die Erotikszene nicht im Film zu finden war, kann sich (angeblich) bei Johnny Depps Freundin Vanessa Paradis bedanken, denn eine heiße Duschszene soll aus dem Film gestrichen worden sein.

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Ein Kommentar

  1. Die Rezension ist doch noch ziemlich wohlwollend. Ich finde, das ist in jeder Beziehung (Schauspieler, Story, Machart) ein schlimmer Film !

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