„#9“ – Traurig, gefühlvoll, nachdenklich und super!

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Nur durch einen Tipp wurde ich auf diesen Animationsfilm aufmerksam, der Film ist bereits auf DVD erschienen und mir im Kino nicht wirklich aufgefallen. Dabei ist „#9“ vielleicht mit der beste Animationsfilm des letzten Jahres, ein wenig merkt man den Produktionseinfluss von Tim Burton, aber ansonsten erzählt der Film seine ganz eigene Geschichte über den Ausgang des Kampfes von Mensch und Maschine, alles aus der Sicht von ein paar beseelten Stoffwesen. Nicht unbedingt ein Kinderfilm, dafür ist er mitunter doch ein wenig zu philosophisch und traurig.

Als Stoffwesen Nummer 9 erwacht, findet er sich in einer zerstörten Welt wieder, sein Erschaffer liegt tot neben ihm und scheint der letzte Überlebende in einer von fiesen Maschinen dominierten Welt gewesen zu sein. Doch dann trifft er auf andere Wesen und schließt sich einer Rettungsaktion an, die dann jedoch aus Versehen die mächtigste Maschine wiedererweckt. Nummer 9 und seine Freunde müssen jetzt nicht nur ums Überleben kämpfen, sondern auch die Frage ihrer Bestimmung klären.

Dieser Animationsfilm ist spannend und einfühlsam, er lässt einen mitfühlen und mitfiebern, er wirft Fragen auf und konfrontiert einen mit einer ganz anderen „Terminator“-Storyline. Tolle Idee, toll umgesetzt – und wieder einmal der Beweis, dass Animationsfilme nicht immer für Kinder sein müssen. „#9“ ist mal wieder ein echter Geheimtipp, ein Independentstreifen unter den Animationsfilmen.

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