„True Grit“ – Jeff Bridges im neuen Coen-Western

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Ethan und Joel Coen sind bekannt für verschrobene kleine Geschichten, die sich gerne abseits der Norm bewegen. Nach dem Oscar-Erfolg von „No Country For Old Men“ mit dem letztjährigen Oscar-Gewinner Jeff Bridges in der Hauptrolle wollte man angesichts zahlreicher Nominierungen wieder abräumen. Doch leider ging die erneute Zusammenarbeit der Coens mit Bridges, der schon als „Dude“ in „The Big Lebowski“ für Filmgeschichte sorgte, komplett leer aus. Schade, denn der Western und seine Darsteller bieten gute Unterhaltung.

Inhalt

Als der alte Marshall Rooster Cogburn von der kleinen Mattie angeheuert wird, um den Mörder ihres Vaters aufzuspüren, ahnt er nicht, dass sich das intelligente Mädchen mit dem frechen Mundwerk an der Suche beteiligen würde. Zusammen mit dem Texas Ranger La Beouf zieht das ungleiche Trio durch das Indianergebiet, um den Schurken aufzuspüren. Dabei geraten die drei immer wieder aneinander, was die Suche nicht unbedingt einfacher gestaltet.

Review

Verfilmt wurde der Stoff schon einmal mit John Wayne, die Version kenne ich allerdings nicht und kann daher auch keine Vergleiche anstellen. Ist aber auch nicht nötig, denn dass Jeff Bridges sicher einen facettenreicheren Marshall als John Wayne abgibt, ist ganz sicher. Und doch spielt die kleine Hailee Steinfeld die großen Stars Jeff Bridges, Matt Damon und Josh Brolin locker an die Wand.

„True Grit“ ist kein typischer Western und dürfte so Fans des Genres und auch allen anderen gefallen. Der Film lebt von seinen Charakteren, die Story ist recht schlicht und doch wie bei vielen Coen-Filmen absolut ausreichend, um einen über die gesamte Lauflänge zu unterhalten. Wie bei ihren anderen Filmen macht auch hier die Mischung aus ernsten und humorvollen Elementen die großartige Unterhaltungsqualität aus. Somit hätte man dem Film schon den ein oder anderen Oscar gegönnt.

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2 Kommentare

  1. Ich habe den Film in Originalsprache (denn Englisch kann man das nicht mehr nennen) gesehen…Und das vermutlich zu meinem Glück, denn wenn man sich die deutsche Synchro aus dem Trailer anhört, fällt auf, dass dem Film viel verloren geht. Mein Empfelung: Unbedingt im Original angucken/anhören (und wenn möglich auch unbedingt mit englischen Untertitlen!), dann dürfte es Hailee Steinfeld auch schon schwerer fallen zu mindest Jeff Bridges „an die Wand zu spielen“.

    Ein wenig aus dem Kontext, aber noch ein Wort zu Jeff Brdiges besoffen mit Whisky auf dem Pferd: In so einer Form wäre er der ideale Schauspieler für Archibald Haddock!

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