„Der letzte Tempelritter“ – Hexengrusel mit Nicholas Cage

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Vorab kann man sich für den deutschen Verleih wieder nur schämen, der aufgrund der Erfolge von „Das Vermächtnis der Tempelritter“ und dessen Fortsetzung mit Nicholas Cage mal eben den Originaltitel „Season of the Witch“ in „Der letzte Tempelritter“ umändert, obwohl Cage in diesem Film vielleicht ein Ritter ist, aber der Begriff „Tempelritter“ im ganzen Film nicht vorkommt. Mit den „Vermächtnis“-Filmen hat dieser dann auch wirklich gar nichts zu tun, allerdings bietet er nette Unterhaltung dank der Mischung aus Grusel, Spannung und Action und nicht zuletzt dank der soliden Effekte, düsteren Aufnahmen und der gruseligen Atmosphäre.

Die Ritter Behman und Felson desertieren in den Kreuzzügen, weil sie das sinnlose Morden im Namen der Kirche nicht länger unterstützen wollen. Zurück in der Heimat herrscht die Pest und die Ritter erklären sich bereit, ein als Hexe beschuldigtes junges Mädchen für dessen Prozess in eine ferne Abtei zu bringen. Die Reise führt durch finstere Wälder und verlassene Dörfer und viel zu spät merken die beiden, dass an den Anschuldigungen dem Mädchen gegenüber mehr dran zu sein scheint, als sie für möglich gehalten haben.

Nach vielen Rohrkrepierern kann Nicholas Cage hier tatsächlich mal wieder einen recht soliden Film bieten, der dank der ansprechenden Optik und einer mitunter sogar recht spannenden und gruseligen Story gut unterhalten kann. Dank Ron Perlman kommt auch der Humor nicht zu kurz, was die Mischung ebenfalls noch ein wenig verbessert. Trotz all dieser positiven Eigenschaften kann der Film insgesamt trotzdem gerade so das Mittelmaß überschreiten, für einen netten Kinobesuch ist er aber schon gut genug.

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2 Kommentare

  1. Der Film war recht schön anzusehen, da die Bilder schlichtweg teils hübsch waren; dass Setting vom düsteren Mittelalter wurde sehr nett (klischeehaft) in Szene gesetzt (außer die sehr schlecht gemachten Bluescreen-Aufnahmen der Kreuzzüge). Aber ansonsten hat der Film nicht wirklich etwas zu bieten; die Sprüche sind uninspiriert und die Geschichte sehr schwach bis kaum vorhanden und spannend schon gar nicht. Insgesamt leider alles andere als ein guter Film.

  2. Ich weiß auch nicht was mit Nicholas Cage los ist. Der letzte wirklich sehr gute Film mit ihm war „Lord of War“. Allerdings liegt dieser Film ja schon etwas länger her. Seitdem sind alle anderen Film eher mittelmäßig. Eigentlich schade, denn ich finde nach wie vor, dass Nicholas Cage ein guter Schauspieler ist.

    Also werde ich mir diesen Film wohl nur auf DVD anschauen.

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