„Kung Fu Panda 2“ – Wie erwartet überflüssig!

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Ich will nicht wieder mit der Unfähigkeit von Dreamworks anfangen, gute Animationsfilme zu machen, aber der zweite Teil von „Kung Fu Panda“ bleibt sogar noch hinter dem mäßigen ersten Teil zurück. Während der erste Teil sich noch dem mitunter recht amüsanten Training des dicken, faulen Bären zu einem Kämpfer beschäftigte, geht es hier nur noch um Kampf, Rache und Krieg, für einen Kinderfilm wohl schon ein wenig zu viel. Ein paar Lacher sind drin, aber insgesamt zieht sich der Film noch mehr als sein Vorgänger. Und Hape Kerkelings Stimme hat nun mal nichts mit der von Jack Black zu tun, die Synchro wirkt sich so ebenfalls eher negativ auf den Film aus als ihn zu unterstützen.

Panda Po beschützt mit seinen Kung-Fu-Kumpels seine Heimat, bis ein fieser Pfau mit „Mami und Papi hatten mich niemals lieb“-Problemen daherkommt und mit seiner Bande jede Menge Rabatz macht und gleich ganz China mit seinen fiesen Ballerwaffen plattmachen möchte. Das wollen Po und seine Gang natürlich verhindern, doch der Pfau hat mehr mit der traurigen Vergangenheit und dem Schicksal von Pos Eltern zu tun, als der vorher ahnt.

Naja, „Kung Fu Panda 2“ eben, wieder ein tumber Bär, der aber jetzt ja gar nicht mehr so lustig tumb wie im ersten Teil, er ist ja jetzt schon ein Kämpfer, dazu seine Gang, auch nicht neu, und ein fieser Fiesling, dessen düstere Art und Handlungsweisen für einen Kinderfilm schon fast grenzwertig sind. Viel mehr Story ist dann auch nicht drin, hat aber ebenfalls keiner erwartet.

Im Original leihen Stars wie Jack Black, Angelina Jolie, Dustin Hoffman und Gary Oldman den Tieren ihre Stimmen, bei uns hat es leider nur zu Hape Kerkeling, Cosma Shiva Hagen und Ralf Schmitz gereicht. Gerade Hape Kerkeling will einfach nicht zu dem Bären passen, der zur Originalstimme von Jack Black natürlich viel besser passt und mit dessen deutscher Synchronstimme vielleicht auch besser gewirkt hätte.

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