„Green Lantern“ – Grün durch’s Weltall!

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Ach ja, das altbekannte Thema Comicverfilmungen. Mit „Green Lantern“ ist jetzt wieder eine dieser Comicverfilmungen im Kino, wie man sie sich früher immer vorgestellt hat, bevor auch dort in Ausnahmefällen Inhalt, Tiefgang und gute Stories zu finden waren. Hier wird alles wieder auf den Standard zurück gedreht: bunt, schlicht und überflüssig. Die typische Story des Menschen, der mit Superkräften ausgestattet wird, sich mit seiner neuen Aufgabe identifizieren muss, um dann das Böse zu bekämpfen und ein Held zu werden. Ich habe noch nie verstanden, welche Daseinsberechtigung der grüne Laternen-Joe überhaupt hat, dieser Film hat daran nicht viel geändert. Naja, immerhin unterhält das Actionszenario etwas besser als bei „Thor„.

Hal Jordan ist ein arroganter Pilot, der nach einer Begegnung mit einem sterbenden Außerirdischen mit einem Ring und einer grünen Laterne ausgestattet zu einem Wächter der Galaxis ausgewählt wurde. Während er sich zuerst vor der Verantwortung drücken will, beginnt der Erzfeind der Wächter seine Macht auf der Erde auszubreiten. Da beginnt Jordan, sich mit seiner Aufgabe zu identifizieren und versucht nicht nur sich, sondern auch seine skeptischen Wächter-Kollegen von der Richtigkeit seiner Auserwählung zu überzeugen.

Ryan Reynolds ist ein Durchschnittsschauspieler, muss aber für die Rolle nicht viel mitbringen und fällt so weder positiv noch negativ auf. Altstars wie Tim Robbins oder Angela Basset fallen überhaupt nicht auf. Die Story wirkt so seltsam zusammengebastelt wie es nur in billigen Comic-Heften der Fall sein kann, was insgesamt zwar zu buntem Popcornkino führt, das aber aufgrund seiner Belanglosigkeit absolut nicht überzeugen kann. Während Comicverfilmungen in den letzten Jahren immer wieder mit kleinen Geniestreichen für ein größeres Zielpublikum punkten konnten, sollten hier wirklich nur Fans von schlichtem Popcornkino oder hartgesottene Comicfans ins Kino gehen.

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4 Kommentare

  1. Also der Film ist furchtbar. Die Dialoge wirken Holzern. Der Humor tut nur selten zünden und ist meiste Zeit nervig. Hal Jordan wird Cool gemacht und ist ein Frauenheld, das stört mich. Wieso nur mussten sie das tun? Muss gerade Batman der einzige sein der Ernst ist, ok es gab einige lustige Szenen, aber Batman the dark knight ist episch und meistens ernst. Die effekte waren ok. Dann Abin Sur fand ich schlecht umgesetzt. Einige figuren wieder gut Sinstro, Kilowog, die Wächter. Der Hectorschauspieler war von aussehen her passend, aber von seiner Schauspielerischen Leistung eher Durchnittlich fast schon schwäch. Hal Jordan Ängste werden nicht gut erklärt. Gerade Green lantern Sercet Orgin1 hat das Perfekt hin bekommen.
    Wieso DC bekommst du nur nicht hin andere Superhelden gut zu verfilmen??!! Es wirkt als wäre die Zielgruppe Teenies gewesen.
    Das Training ist meines erachtens zu kurz. Der Film beginnt extrem gut und wird immer mehr Spannungs ärmer, ist teilweise langatmig.
    Green Lantern Hal Jordon ist einer meiner lieblings Superhelden. Seine Geschichten sind Bompastisch und Apocalypstisch.
    Der Film versucht es zu sein wirkt, aber lächerlich.
    Das schlimmste war jedoch Spoiler [Sinstro nimmt nach den Abspann einfach so den Gelben Ring.]
    Ich finde diese Szene Blöd.
    Fazit 1,5 von 5

  2. Ich hoffe das der Film keine Fortsetzung bekommt gerade als Fan von Hal Jordan wünsche ich es mir.
    Ein Reboot wäre viel besser.
    Der Film wird sicher nicht seine Produktionskosten wieder rein spielen bleibt zu hoffen das DC erst nach 10 Jahren oder nach ein paaren ein Reboot kommt.
    Und ein besserer Regisseur diesen Superhelden die Ehre erbietet!!

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