„What A Man“ – Schweighöfer imitiert Til Schweiger

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   5,67 (3 Stimmen)
Loading...

Matthias Schweighöfer hat oft mit Til Schweiger zusammengearbeitet, gerade auch bei dessen Erfolgen wie „Keinohrhasen“. In seiner ersten Regiearbeit hat er sich jetzt an seinen eigenen kleinen, deutschen Film über Liebe und Beziehungen gewagt. Der ist hier und da recht lustig, aber insgesamt eben doch nur nett. Die Story ist schlicht und vorhersehbar, die Charaktere ein wenig zu überzeichnet und die Nebenrollen mit recht unbekannten Darstellern besetzt. Da fällt es dann leider schon auf, wenn eine Rolle eigentlich perfekt Rolle für Nora Tschirner gewesen wäre, aber hier mit Sibel Kekilli besetzt wurde. Wo Schweigers Filme oft zu derb daher kamen, ist dieser Film leider zu lieb geraten.

Alex ist ein absolutes Weichei und wird daher von seiner Freundin Caro nur verarscht. Als diese sich beim Fremdgehen allerdings ins Krankenhaus vögelt, fällt Alex aus allen Wolken und versucht sich endlich wie ein Mann zu verhalten, was sich allerdings als nicht so leicht darstellt. Zum Glück greifen ihm sein Kumpel Okke und seine beste Freundin Nele unter die Arme.

Nett, das ist echt das perfekte Wort für diesen Film. Seicht, kitschig, melancholisch, garniert mit ein paar guten Gags und einigen coolen Sprüchen, aber das war’s auch. Schweighöfer versucht seinem Kumpel Schweiger nachzueifern, doch ihm fehlt einfach ein wenig die Originalität. Zudem ist Sibel Kekilli sicher eine gute Schauspielerin, aber ihre Rolle schreit eben einfach nach Nora Tschirner, die leider nur einen ganz kleinen Gastauftritt hat. Zudem nervt Lenas Coverversion des Songs „What A Man“. Für Fans von Schweighöfer, bestimmt ein Muss, für alle anderen nicht mehr als ein netter Zeitvertreib.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


Verwandte Artikel

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.