„Attack The Block“ – Ghettokids verkloppen Aliens

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Dass es in den Londoner Ghettos übel zugeht, kann man sich schon vorstellen, aber was passiert, wenn man den fertigen Kindern eine Horde zotteliger Aliens mit fluoreszierenden Zähnen gegenüberstellt? Na, dann bekommen beide Seiten gut auf die Mütze. Bei diesem trashigen B-Movie war nicht nur „Shaun of the Dead“-Regisseur Edgar Wright als Ausführender Produzent tätig, sondern auch dessen Star Nick Frost in einer Nebenrolle zu sehen. Wer auf schlechte Horrorfilme steht, die irgendwie schon wieder gut sind, der kann diesem auch eine Chance geben.

Nachdem ein paar Londonder Kids aus dem Gheto eine Krankenschwester um ihr Geld gebracht haben, stürzt plötzlich ein Meteor mit einer seltsamen Kreatur ab, die von ihnen erstmal kalt gemacht wird. Die Leiche bringen sie daraufhin in den Block, was aber den weiteren Kreaturen missfällt, die kurz darauf ebenfalls im Bereich um den Block landen. Schnell sehen sich die Kids verfolgt und müssen sich bewaffnet mit Schlagstöcken, Schwertern und Feuerwerkskörpern den Monstern in den Weg stellen. Unterstützung bekommen sie ironischerweise nur von der kurz zuvor ausgeraubten Krankenschwester.

Die Idee ist lustig, der leichte Ansatz von Sozialkritik bezüglich des Umgangs der britischen Regierung mit der Unterschicht auch ok, aber alles in allem ist dieser Film natürlich nur Trash. Wer sich aber gut von einem verrückten Katz- und Mausspiel zwischen aufgedrehten Blockkindern und wolligen Monstern im Ghetto unterhalten lassen kann, der bekommt hier doch recht kurzweilige Unterhaltung. Für Genrefans ein Geheimtipp, für alle anderen vermutlich eher der Tipp, die Finger davon zu lassen.

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2 Kommentare

  1. Irgendwie ein seltsamer Film, aber irgendwie auch sehr kultig. Man muss Filme ohne wirkliche Hintergedanken mögen um den durchzuhalten. Wenn man allerdings auch vor Filmen, wie Mammut oder Anacondas nicht zurückschreckt, dann trifft der Film ins schwarze und ist schon fast zu gut ;-) Mit hat er gefallen, für „einmal anschauen“.

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