„Twilight 4: Breaking Dawn, Teil 1“ – Laaangweilig!

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Ok, wenn man nett ist, kann man sagen, dass aus der Vorlage noch das Beste rausgeholt wurde, rettet aber natürlich nicht viel, wenn man sich vor Augen führt, dass aus einem Buch, in dem so absolut gar nichts passiert, auch noch zwei Filme gemacht werden. Wer also nach dem schon fast actionreichen dritten Teil dachte, jetzt würde es richtig losgehen, muss hier feststellen, dass der Höhepunkt schon lange vorbei ist. Schmachtende Mädchen bekommen natürlich alles, was das Herz begehrt: Hochzeit, Flitterwochen, erstes Mal und (erstaunlicherweise recht wenige) nackte Männeroberkörper. Wer nach der Medienberichterstattung heiße Sexszenen erwartet hat, wird diese hier genauso wie Action und Spannung völlig umsonst suchen.

Bella heiratet endlich ihren Vampir Edward und will vor ihrer Umwandlung zum Vampir noch Flitterwochen mit allem, was dazu gehört, verbringen. Doch die ersten sexuellen Erfahrungen mit einem Vampir haben mehr Folgen als nur zerstörtes Schlafmobiliar. Bellas bester Freund Jacob muss sich im Zuge der Entwicklungen entscheiden, auf wessen Seite er stehen will.

Mehr Handlung gibt es nicht, Hochzeit, Flitterwochen und die Folgen und ein wenig Werworfgerangel. Wie und vor allem warum man aus diesem ersten Teil der Romanverfilmung des erfolgreichen vierten „Biss“-Buches einen zweistündigen Film machen musste, ist wohl nur hartgesottenen Fans klar. Allerdings ist man nach der kitschigen Verfilmung des zweiten Teils mit Dialogen in Zeitlupe und ewigen halbnacktem Posieren von Taylor Lautner schon Schlimmeres gewohnt. So plätschert dieser Teil einfach so vorbei, ohne wirklich weh zu tun, aber auch ohne in irgendeiner Form wirklich begeistern zu können. Und da ich (peinlicherweise) die Buchvorlage kenne, kann ich nur sagen, es kommt auch im zweiten Teil nichts mehr, auch wenn es anfangs so wirken mag.

Fans der Bücher und Filme werden auch hier sicher glücklich aus dem Kinosaal gehen, alle anderen sollten sich überlegen, ob sie wirklich bis zum Ende durchhalten wollen. Und wie bereits erwähnt gibt es trotz der recht sexuell geprägten Buchvorlage nicht wirklich viel nackte Haut zu sehen, Taylor Lautner schafft es zwar in unter einer Minute des Films sein Shirt auszuziehen, dabei bleibt es aber dann auch, aber auch die groß angekündigten Sexszenen mit Kristen Stewart und Robert Pattinson kommen so harmlos daher, dass es auch hier nicht wirklich was zum später drüber reden gibt. Naja, aber sind wir ehrlich, wenn wir „New Moon“ überlebt haben, können wir es im nächsten Jahr auch noch irgendwie zu Ende bringen, viel mehr weh tun kann es nicht mehr.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


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