„30 Minuten oder weniger“ – Pubertär, aber doch kurzweilig!

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Jesse Eisenberg konnte in „Zombieland“ und „The Social Network“ überzeugen, also habe ich auch dieser Komödie eine Chance gegeben, die trotz ihres recht pubertären Niveaus mit der Zeit doch recht unterhaltsam wird, was sicher in erster Linie aus dem Zusammenspiel von Eisenberg und Aziz Ansari resultiert. So gibt es hier und da ein wenig zu schmunzeln, dazu ein wenig Action, Spannung und einen Haufen abgedrehter Charaktere, also was für Zwischendurch an einem kalten Winterwochenende.

Pizzabote Nick ist ein Verlierer und ein Pechvogel, daher wird gerade er zum Spielball zweier Gaunertrottel, die durch ihn an die große Kohle wollen und ihn dazu zwingen, eine Bank auszurauben. Um ihn dazu zu zwingen, bekommt Nick eine Bombe umgeschnallt, mit der dieser gleich in die Schule fährt, in der sein bester Kumpel arbeitet, den er um Hilfe bittet. Gemeinsam merken die beiden, wie kompliziert es sein kann, ein Auto zu klauen, eine Bank zu überfallen und eine Gedlübergabe zu überleben.

Komödien mit Versagern, die auf andere Versager treffen und dabei viel über Sex reden, gibt es wie Sand am Meer, selten ist mal ein Highlight dabei. Sowas ist hier auch nicht herausgekommen, aber abseits des Zotengelabers bietet die Handlung genug Abwechslung, Humor und Action, um einen wenigstens bis zum Ende durchhalten zu lassen. Fans von Eisenberg und Ansari kommen sicher voll auf ihre Kosten, die anderen sollten vorher sicherheitshalber einen Trailer schauen, bevor sie das Kinogeld investieren.

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