„In Time“ – Zeit ist Geld!

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Ich fand den Trailer von „In Time“ ansprechend, also schaute ich mir den Film mal an. Die Idee hinter dem Film ist keine wirklich neue: Der Kapitalismus hat gesiegt und lebt sich nun perfide aus – dafür aber mal in einer interessanten Variante mit der Lebenszeit als Währung. Andrew Niccol, der schon mit „Lord of War“ und „Gattaca“ überzeugte, versucht sich nun an einer Zeit-Raum-Geschichte.

Die Zukunft, alle Menschen sind in verschiedenen Lebensbereichen untergebracht, aufgeteilt in Arm und Reich. Jeder Mensch wird mit einer „Lebenszeituhr“ am Handgelenk gebohren. Diese wird im Alter von 25 Jahren aktiv und zählt dann ei Jahr herunter. Steht die Uhr auf null ist man tot. Da man nicht mehr altert sind alle Menschen optisch 25 Jahre alt, manche existieren jedoch schon tausende Jahre. Um dies zu ermöglichen ist Zeit zum Bezahlmittel geworden, wenn man arbeitet bekommt man Stunden, wenn die Miete bezahlt, dann kostet sie Stunden. Man kann die Zeit durch einfaches Hand-Auflegen transferieren. Der normale Ghettobewohner arbeitet den ganzen Tag und wieder einen Tag an Stunden zu bekommen.

Unser Hauptdarsteller „Will“ ist einer aus diesem Ghetto, er verliert seine Mutter, weil ihre Zeit nicht mehr für den Weg vond er Arbeit nach Hause reicht. Vollkommen am Boden zerstört lernt er einen reichen Bewohner eines anderen Wohnbezirks kennen und rettet ihn vor dem „Selbstmord“, dieser schenkt ihm seine restlichen 116 Jahre Lebenszeit und stirbt. Mit diesem komfortablen Zeitpolster beginnt Will einen Kampf gegen die „Reichen“ und für die „Armen“.

Mich hat die Idee sehr fasziniert, dass man Lebenszeit als Währung benutzt und dadurch theoretisch unsterblich sein kann, jedoch wird die Umsetzung ab der Hälfte des Films immer flacher und kreativloser. Das Ende ist ok, aber man hätte einfach viel, viel mehr aus dem Stoff machen können und auch müssen!

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Ein Kommentar

  1. Sehe ich auch so, tolle Idee, absolut blödsinnig umgesetzt, wirklich schade, aus dem Ansatz hätte man eine Menge machen können, aber das Storykonstrukt wird im Laufe des Films immer unsinniger und langweiliger, irgendwann wartet man nur noch, dass der Quark endlich vorbei ist.

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