„Darkest Hour“ – Und wieder eine 08/15-Alien-Invasion!

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Es ist schon seltsam, dass man in Hollywood immer wieder mal eine Alien-Invasion loslässt, von denen keine so wirklich gelingen will. Während „Attack The Block“ sich selber nicht wirklich ernst nahm, erinnert dieser Film eher an „Skyline„, dessen Szenario auch nicht wirklich fesseln und überzeugen konnte. „Darkest Hour“ verlegt die Handlung mal aus den USA weg nach Moskau und stellt die Aliens als Energiewesen dar, aber den Rest hat man schon mehrfach gesehen: Aliens greifen an, ein paar Leute überleben und suchen einen Treffpunkt und eine Möglichkeit, sich zu wehren. Auch Emile Hirsch und die mitunter recht bedrückende Atmosphäre können hier nichts retten.

Ein paar amerikanische Jugendliche befinden sich gerade in Moskau, als dort der Strom ausfällt und seltsam leuchtende Objekte vom Himmel fallen, da gleich anfangen, alle Lebewesen zu pulverisieren. Der Trupp kann sich verstecken und findet ein paar Tage später ein völlig menschenleeres Moskau wieder. Immer auf der Hut vor den nahezu unsichtbaren Alieninvasoren suchen sie nach weiteren Überlebenden.

Der Trailer wirkte atmosphärisch, effektreich und spannend, der Film kann das über die komplette Lauflänge allerdings nicht bieten, und wieder einmal kennt man nahezu alle guten Szenen schon aus dem Trailer. Während am Anfang noch die Option besteht, aus den guten Ansätzen mal eine originelle Version der typischen Story zu zeigen, verläuft die Handlung dann doch schnell sehr vorhersagbar nach Schema F, man kann schon genau sagen, wer wohl das nächste Opfer sein wird. Es gibt zwar hier und da etwas Spannung und Grusel, aber unterm Strich hätte man sich den Kinobesuch wohl auch schenken können. Tja, der nächste Versuch werden dann wohl die Fortsetzungen von „Independence Day“ sein, aber ob die nun ein Highlight werden, bleibt wohl auch zu bezweifeln.

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