„Dame, König, As, Spion“ – Ruhig-spannender Agentenfilm

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Gone Girl

Der in den 1970ern spielende Spionagethriller hat Stil, eine wirklich beeindruckende und hervorragend spielende Besetzung, eine spannende Story und doch ist die Ruhe, mit der „Dame, König, As, Spion“ inszeniert wurde, irgendwie gewöhnungsbedürftig. Vielleicht liegt es einfach daran, dass der Film seine Geschichte nahezu ohne jegliche Action erzählt und vor allem Hauptdarsteller Gary Oldman als alter Spion mit Hornbrille seine geheimen Recherchen nach einem Maulwurf in den eigenen Reihen während des Kalten Krieges so stoisch ruhig durchführt. Also eher ein Tipp für die Fans des besonderen Films!

Nachdem Spion Smiley vor einigen Jahren wegen eines Fehlers seines Bosses vom Geheimdienst ausgemustert wurde, holt man ihn in geheimer Mission zurück, um den Gerüchten nach einem Maulwurf in den höchsten Rängen nachzugehen. Smiley muss sich dabei nicht nur vor dem gegnerischen Geheimdienst in Acht nehmen, sondern auch unbemerkt in den eigenen Reihen ermitteln.

Mit John Hurt, Tom Hardy, Colin Firth und Ciaran Hinds kann der Film nach einem Roman des tatsächlichen Spions John le Carré neben Hauptdarsteller Gary Oldman eine beachtliche Schauspielerriege für die britischen Geheimagenten bieten, sehr passend durch zwei bereits in der Kriminalwelt zu Hause erfahrene Schauspieler ergänzt, nämlich Mark Strong, den Lord Blackwood aus „Sherlock Holmes„, und vor allem Benedict Cumberbatch, den Hauptdarsteller der Serie „Sherlock„.

Das Szenario besticht durch seine Atmosphäre, die es ohne große Action vermag, Spannung aufzubauen und Verwirrung zu stiften. Hier konzentriert man sich alleine auf den zu lösenden Fall und die darin verwickelten Charaktere. Das mag nicht jedermans Sache sein, zeigt aber, dass man in Hollywood immer noch weiß, wie man ohne Effekthascherei und Übertreibungen eine gute Geschichte gekonnt in Szene setzen kann. Wer Spionagefilme mag, wird von diesem ebenfalls begeistert sein.

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