„Ghost Rider 2: Spirit of Vengeance“ – Cage brennt wieder!

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Schon der erste „Ghost Rider“ war nicht gerade eine wirklich gelungene Comicverfilmung, aber dank der soliden Mischung aus brennenden Motorrädern, Dämonen und einem verrückten Nicholas Cage doch irgendwie ganz nett. Schon seltsam, wie lange es gedauert hat, bis man uns einen zweiten Teil vorsetzt. Der versucht erneut mit brennenden Effekten, viel Lärm, Geballer und Geprügel einen kurzweiligen Kinoabend zu bescheren, was aber nicht so richtig gelingen will, denn irgendwie fehlt diesem Film das gewissen Etwas, eine wirkliche Story hatte es auch im ersten Teil nicht gegeben, aber immerhin ein wenig mehr Coolness und sogar ein paar gelungene Gags. Hier ist man auch mit ausgeschaltetem Gehirn noch recht unterfordert.

Johnny Blaze hat sich verkrochen, weil er sein zweites Ich, den Ghost Rider, im Verborgenen unter Kontrolle zu halten versucht. Doch als man ihm erzählt, der Teufel wäre in neuer Gestalt auf der Erde, um ein besonderes Kind in die Finger zu bekommen, und das ihm der Fluch des Riders genommen werden könnte, wenn er das Kind zuerst findet, macht er sich mit brennendem Totenschädel, Motorrad und geschwungener Kette erneut auf, um dem Teufel und seinen Dämonen eins auszuwischen.

Vielleicht fehlen den Charakteren hier einfach Schauspieler, die ihnen etwas mehr Charisma verleihen. Ciaran Hinds kann Peter Fonda als Teufel einfach nicht das Wasser reichen, aber auch allen anderen Personen fehlt irgendwie die Ausstrahlung. Man merkt auch hier wieder mal, dass nur auf den Erfolg der ersten Verfilmung gesetzt wurde, wirklich viel Ehrgeiz wurde in diese Fortsetzung nicht investiert. Dabei hätte man aus dem Comiccharakter sicher noch mehr herausholen können. Naja, sollte der Film auch nur halbwegs erfolgreich sein, wird es sicher einen dritten Versuch geben, aber ich würde meine Hand nicht ins Motorradfeuer legen, dass dabei dann ein Highlight bei herauskommen wird. Für Fans vielleicht ein netter Zeitvertreib, für die meisten anderen wohl eher Zeitverschwendung.

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