„The Devil Inside“ – Exorzismus zum Einschlafen!

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Exorzismus ist schon immer ein beliebtes Element des Horrorfilms gewesen, aber außer beim Klassiker „Der Exorzist“ ist eigentlich noch nie ein Film mit der Thematik wirklich gelungen, „The Devil Inside“ unterbietet jedoch auch noch „The Rite“ und „Der letzte Exorzismus„. Der Dokucharakter ist als Stilelement einfach nichts Neues mehr, die wenigen Grusel- und Schockmomente wollen einfach nicht zünden und auch die Handlung ist so konstruiert und unlogisch, dass man sich am Ende erneut fragt, warum man dieser Thematik überhaupt noch eine Chance gibt.

Isabella hat vor kurzem erfahren, dass ihre Mutter vor vielen Jahren bei einem Exorzismus drei Menschen getötet hat und seitdem in einer Nervenanstalt in Italien sitzt. Zusammen mit einem Kameramann besucht sie ihre Mutter und lernt bei einem Exorzismusseminar zwei Priester kennen, die heimlich nicht genehmigte Exorzismen durchführen und sie bei einem zusehen und filmen lassen. Isabella möchte daraufhin, dass die beiden auch bei ihrer Mutter eine Dämonenaustriebung vornehmen.

Wackelnde Kamera, sich verbiegende Frauen, die typischen Diskussionen über die Existenz von Dämonen, gemischt mit sehr vielen Längen und nicht wirklich spannend aufbereiteten Austreibungsszenen. Man fragt sich, warum sich die Priester filmen lassen, wenn ihnen doch der Rauswurf aus der Kirche droht, warum Isabella sich so um ihre verrückte Mutter kümmert, die sie eigentlich gar nicht kennt und mal wieder, warum die engagierten Kameramänner nicht filmen können, aber selbst im Auto vier Kameras installieren können. Eine unlogische Handlung muss einen Horrorfilm nicht ruinieren, fehlender Horror hingegen schon, die Mischung aus beidem ist einfach nur noch Mist!

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