„Men in Black 3“ – Gelungenes Comeback der Alienagenten

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Ich habe vorab die ersten beiden Filme noch einmal gesehen, doch während der erste Teil auch heute noch unterhalten kann, ist die Fortsetzung einfach nur grottenschlecht. Aus diesem Grund hat der dritte Teil wohl auch so lange auf sich warten lassen. Doch nun sind die „Men in Black“ zurück und für eine späte Fortsetzung sehr ungewöhnlich gelingt es dem Film, dem Franchise nicht nur eine etwas neuen Stil zu verpassen, auch die Gags zünden hier großartig. Da kann man über ein paar Logiklücken gerne hinweg sehen, das dritte Kinoabenteuer mit Will Smith und Tommy Lee Jones macht einfach Spaß und kann zusätzlich mit unterhaltsamer Action und ansehnlichen Spezialeffekten punkten.

Inhalt

Die Agenten J und der brummelige K sind jetzt schon seit vielen Jahren Partner, doch als der von K inhaftierte „Boris, die Bestie“ ausbricht und sich an diesem rächen will, macht er das auf unangenehme Weise, denn er reist in die 60er und tötet ihn dort. Während die ganze Welt K plötzlich nicht mehr kennt, kann J sich seltsamerweise an alles erinnern und reist Boris hinterher, um K zu retten. Dessen jüngere Version ist dann deutlich lockerer, als J es von seinem Partner gewohnt ist. Die beiden müssen sich nun Boris in doppelter Form stellen und verhindern, dass K’s Leben so früh beendet wird.

Review

Zeitsprünge sind immer ein Garant für große Logiklöcher, das ist hier nicht anders. Allerdings ist die Handlung so unterhaltsam gestrickt, dass man es hier verzeihen kann, dass ein paar Dinge nicht ganz zusammenpassen wollen. „Men in Black 3“ ist eine gelungene Science-fiction-Komödie mit vielen verrückten Einfällen und einer gelungenen Mischung aus Action, Humor und Mystery. Egomane Will Smith kann sich natürlich auch hier wieder selbst inszenieren, allerdings mit genug Selbstironie, um wirklich komisch und nicht anstrengend rüber zu kommen. Tommy Lee Jones spielt den altbekannten Brummbär gewohnt amüsant, den Großteil des Films kann aber Josh Brolin als sein 60er-Jahre-Charakter punkten.

Der Film unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängern und doch kann er gut an die gelungenen Momente des ersten Teils anknüpfen, bringt aber genug neue Ideen ein, um dem Franchise den Boden für weitere Fortsetzungen zu ebnen, auf die man sich nach diesem Neustart tatsächlich wieder freuen kann. Da sollte sich mal „Indiana Jones“ ein Beispiel dran nehmen, eine späte Fortsetzung kann eine Filmreihe auch aufwerten!

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2 Kommentare

  1. Na ja, ich war nicht ganz so angetan von dieser Fortsetzung. Letztendlich kann ich mich nicht beschweren, weil ich das bekam, was der Trailer versprach.

    Aber ich weigere mich zu behaupten, dass MIB wiederbelebt wurde – dazu hätte man meiner Meinung nach mehr auf neue Gesichter setzen sollen. So blieb mir nur Nostalgie, wie gelungen der erste Film doch war.

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