„Zorn der Titanen“ – Tatsächlich noch mal schlechter…

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Die griechische Mythologie bietet eigentlich viel Stoff für einen coolen Abenteuerfilm, doch nicht nur das misslungene Remake von „Kampf der Titanen“ konnte nicht überzeugen, auch „Krieg der Götter“ und „Percy Jackson“ haben eher für Kopfschütteln statt für Begeisterung gesorgt. Nach den vernichtenden Kritiken hatte man etwas Hoffnung, dass der zweite Teil vielleicht nicht die gleichen Fehler machen würde. Aber auch wenn Perseus keine Glatze mehr hat und Zeus keine glänzende Rüstung mehr trägt, sucht man auch hier eine Handlung vergebens, nicht mal die neuen Monster können überzeugen. Allerdings hat die Eule aus dem Originalfilm auch hier wieder einen kurzen Auftritt.

Perseus hat seinen Platz im Olymp ausgeschlagen und lebt nach dem Tod seiner Frau mit seinem Sohn als Fischer in einem kleinen Dorf. Doch als sein Vater Zeus von Hades und dem verräterischen Ares gefangen genommen wird, um die Titanen unter Kronos aus dem Tartarus zu befreien, begibt er sich mit ein paar Verbündeten hinab in die Unterwelt, um Zeus zu befreien und die Titanen wieder unter Kontrolle zu bringen, bevor sie die Welt zerstören können.

Der Trailer zum Film ließ einen noch hoffen, wirkte es doch so, als hätte man sich die Kritik am ersten Teil zu Herzen genommen, doch das Ergebnis ist einfach nur enttäuschend. Die Handlung macht noch weniger Sinn und auch die Monster, in diesem Fall eine Art Chimäre, Zyklopen und ein extrem unspannender Auftritt eines Minotaurus, fallen nicht gerade überzeugend aus. Trotz vieler interessanter Aspekte der griechischen Mythologie werden diese wieder zusammenhanglos und in vielen Punkten einfach falsch wiedergegeben, nur noch wenige Götter treten in Erscheinung und werden recht unspektakulär geopfert. Der Ansatz, dass sie alle sterben, weil keiner sie mehr angebetet, ist schon sehr weit an den Haaren herbei gezogen.

Zudem ist es traurig, wie viele gute Schauspieler hier weit unter ihren Möglichkeiten verheizt werden, zu den schon bekannten Gesichtern von Sam Worthington, Liam Neeson und Ralph Fiennes hat man sich zwar noch Bill Nighy und „Carlos“-Darsteller Edgar Ramirez mit ins Boot geholt, doch auch die können den Film nicht retten. Nach „Kampf der Titanen“ hätte man keine Hoffnung haben sollen, dass „Zorn der Titanen“ doch hätte gut werden können. Hoffentlich endet diese Reihe mit diesem Teil.

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