„Fünf Freunde“ – Neuauflage des Kinderbuch-Klassikers

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Was für frühere Generationen von Kindern eine Bereicherung war, könnte doch auch für den heutigen Nachwuchs was sein, wenn man es ein wenig an die heutige Zeit anpasst, oder? Unter diesem Motto wurden in den letzten Jahren schon einige Kinderbuchklassiker überarbeitet ins Kino gebracht, oft nicht unbedingt zum Wohle der geliebten Vorlagen. Die „Fünf Freunde“ haben meine Kindheit in Form von Büchern, Hörspielen und vor allem der alten TV-Serie bereichert, dermaßen skeptisch stand ich einer Neufassung gegenüber. Doch die kommt vor allem für Kinder erstaunlich locker, spannend und trotz einiger Veränderungen recht originalgetreu daher.

Die Geschwister Julian, Dick und Anne sollen die Ferien bei ihrer Cousine Georgina, die aber lieber George genannt werden möchte und sich eher wie ein Junge verhält, und deren Eltern verbringen. Georges Vater ist Wissenschaftler und bricht kurz nach der Ankunft der drei zu einer Felseninsel auf, um dort in Ruhe seine Forschungsarbeit zu beenden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zwischen George und den anderen Kindern kommen sie sich näher, als Julian, Dick und Anne den Hund Timmy aus einer Erdspalte retten und dieser sich als Georges Hund entpuppt, den sie allerdings vor ihren Eltern versteckt hält. Doch dann stolpern die Kinder über einen versteckten Funkraum und hören einen Funkspruch, der Gefahr für Georges Vater auf der Insel bedeutet. Da ihnen weder die Polizei noch Georges Mutter glauben wollen, ermitteln die Kinder auf eigene Faust.

Wieder einmal nimmt man „Fünf Freunde auf der Felseninsel“ als erste Geschichte, in der sich die Freunde zum ersten Mal kennen lernen und Onkel Quentin und seine Forschung auf der Felseninsel retten müssen. Dass man natürlich auch hier alles in die heutige Zeit verlegt, war klar, trotzdem bleibt vieles nah an der Vorlage und die Neuerungen tun auch nicht weh, Schmugglerhöhlen und Geheimgänge sind natürlich auch hier dabei.

Im Gegensatz zu anderen Neuauflagen von Kinderbuchklassikern schafft es diese, trotz der Änderungen nicht peinlich zu werden und eine gute Mischung aus Humor und Spannung zu bieten. Natürlich sollte jedem klar sein, dass „Fünf Freunde“ definitiv ein Kinderfilm ist, aber auch ich konnte noch ein wenig in Erinnerungen an meine Kindheit schwelgen.

Der Film lief bei uns übrigens schon im Januar im Kino und kommt in Kürze in den Verleih, der zweite Teil ist bereits für Januar 2013 angekündigt.

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