„The Cabin in the Woods“ – Teenie-Slasher meets „Cube“

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Schon „Tucker and Dale vs. Evil“ machte einen witzigen Versuch, das inzwischen nicht mehr originelle Genre des Teenie-Slashers von einer anderen Seite anzugehen. Auch dieser von Joss Wheadon produzierte Horrorfilm baut auf einem Szenario nach dem Schema F auf, bastelt aber eine sehr verrückte Geschichte drumherum, die ein wenig an „Cube“ erinnert. Das ist mitunter ganz witzig, nutzt allerdings leider nicht seine Möglichkeiten und gibt viel zu schnell zu viel vom Szenario außerhalb der eigentlichen Slasher-Handlung preis. Dank der netten Grundidee und einiger verrückter Einfälle aber doch einer der interessanteren Horrorfilme in diesem Jahr.

Ein Trupp Jugendlicher will ein Wochenende in einer abgelegenen Hütte im Wald verbringen, doch sie wissen nicht, dass sie nur ein Spielball einer geheimen Organisiation sind, die nicht nur alle ihre Handlung beobachten können, sondern auch Einfluss auf ihre Handlungen nehmen. Nachdem ein Jugendlicher nach dem anderen ums Leben kommt, wird langsam klar, welches bizarre Ziel die „Beobachter“ verfolgen.

Vielleicht hätte man erst nach der Hälfte des Films die „Beobachter“ einführen dürfen, vielleicht hätte man nicht außgerechnet die Zombie-Rednecks auswählen sollen, wenn man am Ende des Films sieht, welche Horde an Monstern zur Verfügung gestanden hätte. Trotz bietet die Entwicklung des Films mal ein paar neue Aspekte, aber die Erwartungen kann er trotzdem nicht ganz erfüllen. Spaß macht der Film trotzdem, hat mit seinem noch recht unverbrauchten Cast eine gute Auswahl getroffen und kann einen hier und da doch noch ein wenig überraschen.

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Ein Kommentar

  1. Ne, also da möchte ich nochmals betonen, dass dies ein absolut konsequenter Genre-Mix war, der nicht die Absicht hatte, Horror neu zu erfinden.
    Man schmiss stattdessen jede Menge Klischees und Monster in eine absurde Situation. Und zum Ende hin dreht der Film erst richtig auf.
    Außergewöhnlich, kreativ und irgendwie komisch.

    Ja, das mit den Zombies ist schon schade – ich nehme an, das lag am Budget.

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