„96 Hours 2“ – Liam Neeson erneut als Ein-Mann-Armee

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Schon im ersten Teil konnte Liam Neeson als Ex-Agent mit außergewöhnlichem Spürsinn und beeindruckenden Fähigkeiten überzeugen, als er auf der Suche nach seiner von Mädchenhändlern entführten Tochter einen Berg Leichen hinter sich ließ. Der zweite Teil baut jetzt auf der Rache der Mädchenhändler auf, die dieses Mal Jagd auf den Ex-Agenten und seine Familie machen. Neeson rockt zwar auch hier und der Film ist spannend und actionreich inszeniert, reicht aber bei weitem nicht an den ersten Teil heran. Wer beim ersten Teil allerdings schon gut unterhalten wurde, kann sich den zweiten auch ansehen, natürlich ist eine weitere Fortsetzung bereits im Gespräch, hoffentlich dann mit ein paar neuen Ansätzen.

Ex-Agent Bryan Mills hat seine Ex-Frau und seine Tochter nach Istanbul eingeladen, wo er nach einem Job ein wenig Zeit mit ihnen verbringen will, doch auch dieser Trip verwandelt sich schnell zu einem Albtraum, als die Angehörigen der Opfer seiner Rettungsaktion in Paris Vergeltung wollen und ihn und seine Familie zu entführen versuchen. Als sie seine Ex-Frau in die Finger bekommen, lässt auch Mills sich mitnehmen, seine Tochter kann jedoch den Entführern entgehen. Jetzt ist sie an der Reihe, ihren Vater zu befreien.

Die Handlung wird zwar umgedreht, ähnelt aber dennoch zu sehr der des ersten Teils, die gerade aufgrund der Thematik des Mädchenhandels viel mehr an die Nieren ging. Hier geht er ausschließlich um Mills und seine Familie und man rechnet nicht wirklich damit, dass nicht alle drei die Entführung verhältnismäßig heil überstehen werden. Die daher nicht ganz so fesselnde Handlung kann aber immer noch viel (mitunter wieder recht brutale) Action und viele Spannungsmomente bieten, vor allem macht aber Liam Neeson wieder Spaß, der wieder voll in der Rolle aufgeht und dessen Charakter seine ganz eigene Mischung aus Gewalt und Intelligenz anwendet, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Maggie Grace und Famke Janssen sind wieder einmal nur schmuckes Beiwerk, auch wenn gerade Maggie Grace dieses Mal ein wenig mehr mitmischen darf und sich nicht nur in der Opferrolle präsentiert.

Eine nette, wenn auch überflüssige Fortsetzung, die trotzdem darauf hoffen lässt, dass man Liam Neeson erneut als Bryan Mills einsetzt, das nächste Mal allerdings vielleicht mit einem völlig anderen Grundszenario.

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