„Paranormal Activity 4“ – Nichts Neues und langweilig!

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Der erste Teil war ein Überraschungshit, konnte er doch mit extrem niedrigem Budget und gelungenen Grusel- und Schockmomenten punkten, auch der zweite Teil nutzte zwar die gleichen Elemente, konnte aber gut an die Grundgeschichte anknüpfen und diese ausbauen. Dann begann der Absturz mit einem total verhunzten, unlogischen Prequel als drittem Teil, das sich überhaupt nicht einfügen wollte und nicht nur sich selbst, sondern auch den Vorgängern widersprach. Aber natürlich musste man weitermachen, doch Teil 4 schließt zwar besser an die ersten beiden Teile an, vergisst aber, dass eine gruselige Atmosphäre irgendwann ihre Spannung verliert, wenn nichts passiert.

Die Familie der jungen Alex und ihrem kleinen Adoptivbruder nimmt einen seltsamen Nachbarsjungen bei sich auf, dessen Mutter im Krankenhaus ist. Doch bald hat Alex das Gefühl, dass der Junge etwas Böses mit ins Haus gebracht hat. Mit Webcams versuchen sie und ihr Freund die unsichtbare Gefahr aufzuspüren.

Die erste Hälfte hatte man sich schon fast gefreut, dass man nach dem vergurkten dritten Teil wieder zur alten Storyline und dem bekannten Stil zurückgekehrt war, auch wenn der Übergang zum Teeniehorror einem natürlich nicht so wirklich passen wollte. Doch spätestens ab der Hälfte des Films, in dem viele Schockmomente vorbereitet wurden, aber dann eben soch nicht kamen, setzt dann einfach Langeweile ein. Irgendwann hinterfragt man die technischen Gegebenheiten der Videoaufnahmen nicht mehr oder warum sich dann wohl doch keiner diese anschaut und wieso alle angesichts einer entsprechenden Gefahr sich so engstirnig und unlogisch verhalten, der Film macht halt generell keinen Spaß mehr. Zäh dehnt sich die kaum vorhandene Handlung, die wenigen gruseligen Momente ziehen ungenutzt vorbei, da helfen auch eine kurze „Shining“-Anspielung, die nette Idee mit den Lichtpunkten der Spielkonsole und das gewaltsame Ende nicht, aus der Idee scheint nicht mehr rauszuholen zu sein, was die Macher aber sicher nicht von weiteren Fortsetzungen abhalten wird.

Und trotz Spoilergefahr muss ich hier an Fans der Reihe jetzt mal die Frage stellen, wer denn hier jetzt welches Kind sein soll? Müsste nicht eigentlich Robbie, der ja schon mit Katie zusammen ist, der kleine Hunter aus dem zweiten Teil sein? Wieso ist es denn dann der Adoptivbruder von Alex!? Meine Recherchen im Internet konnten diesen unlogischen Aspekt auch nicht wirklich erklären.

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