„Silent Hill 2: Revelation“ – Miese Fortsetzung!

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Den ersten Teil von „Silent Hill“ habe ich eigentlich noch als recht orginell und gruselig in Erinnerung, die Fortsetzung hingegen wirkt einfach nur einfallslos und unsinnig, auch wenn sie versucht, sich der Stilelemente des Erstlings zu bedienen. Die Story wirkt sehr zusammengebastelt und auch Effekte und Atmosphäre können nicht wirklich überzeugen. Die Hauptdarsteller Adelaide Clemens und Kit Harington bleiben blass, aber auch das Wiedersehen mit Sean Bean, Radha Mitchell und Deborah Kara Unger kann nicht begeistern, da helfen auch Carrie-Anne Moss und Malcolm McDowell als Neuzugänge nicht.

Seit ihrer Flucht aus Silent Hill wird Heather immer wieder von düsteren Visionen verfolgt, die sie zurück in die Höllenstadt locken wollen. Als ihr Vater dorthin entführt wird, lässt sie alle Warnungen hinter sich und begibt sich wieder nach Silent Hill, begleitet von Vincent, der sich allerdings nicht nur als Schulkamerad entpuppt. Zwischen monströsen Wesen sucht Heather nun ihren Vater und Antworten.

„Silent Hill“ war bereits ein erfolgreiches Computerspiel, bevor man den Stoff für die Kinoleinwand adaptierte. Das offene Ende des ersten Teils schrie zwar nach einer Fortsetzung, allerdings dauerte es sechs Jahre, bis diese Ende 2012 ins Kino kam. Doch wie viele Fortsetzungen wirkt auch „Revelation“ nur wie müder Aufguss der alten Ideen ohne interessante neue Ansätze und daher auch ohne Daseinsberechtigung. Mal schauen, ob uns in den nächsten Jahren noch ein dritter Teil untergeschoben werden soll.

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Ein Kommentar

  1. Sehr schade, dass man diese Fortsetzung zum doch relativ guten 1. Teil so versauen konnte. Und das, obwohl man sogar bemüht war, logisch an den ersten Teil anzuschließen und viele der alten Schauspieler wieder dazugeholt hat. Aber der Film schafft es nicht einmal ansatzweise, etwas von der besonderen und bedrohlichen Stimmung des ersten Teils einzufangen, auch wenn immer mal wieder eine visuelle Idee so wirkt, als könnte sie in einem besseren Film funktionieren. Sinn macht das Ganze dann leider auch nicht. Und „Jon Snow“ konnte leider auch mit dem Film den „Game of Thrones“-Vorwürfen, dass er nicht schauspielern könne, entgegensetzen.

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