„Game Change – Der Sarah-Palin-Effekt“ – Grandios!

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Gerade der US-Sender HBO kann immer wieder mit tollen Mini-Serien und TV-Filmen punkten, die hierzulande überhaupt nicht ausgestrahlt werden und über die man oft nur bei den „Golden Globes“ stolpert. Neben dem großartigen TV-Film „Recount“ mit Kevin Spacey aus dem Jahre 2008, der sich dem Auszählungsdrama der Wählerstimmen bei der Bush/Gore-Wahl im Jahre 2000 unglaublich spannend und interessant widmet, kann auch „Game Change“ von 2012 beeindrucken. Die HBO-Produktion widmet sich dem US-Wahlkampf 2008 zwischen McCain und Obama mit dem Focus auf der Vizekandidatin der Republikaner Sarah Palin, mit Stars wie Julianne Moore, Woody Harrelson und Ed Harris prominent und wirklich großartig besetzt.

Wohl kaum einer hat Sarah Palins peinliche Ausrutscher vergessen, aber „Game Change“ präsentiert ein gleichermaßen spannendes und unterhaltsames Portrait des Wahlkampfes der Republikaner, die Sarah Palin zuerst als Retterin sahen, diese die Republikaner aber aufgrund ihrer Inkompentenz und ihres Starrsinns immer mehr ins Abseits beförderte. Der Film gewährt einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des US-Wahlkampfs und zeigt, wie man dort versuchte, Sarah Palin vor noch mehr Fettnäpfchen zu bewahren und ihretwegen nicht die Wahl zu verlieren. Die Geschichte bietet natürlich so schon sehr viel Potential, „Game Change“ bereitet diese allerdings wirklich großartig auf. Die Krönung sind allerdings die Darsteller, allen voran Julianne Moore als Sarah Palin, aber auch Ed Harris als gutmütiger John McCain und Woody Harrelson als cholerischer Wahlkampfleiter können auf voller Länge überzeugen.

Wer auf politische Filme steht und sich für die spannenden Begebenheiten hinter den Kulissen des US-Wahlkampfes interessiert, sollte sich „Game Change“ und „Recount“ auf keinen Fall entgehen lassen.

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2 Kommentare

  1. Nanu, gibt es „Game Change“ mittlerweile schon irgendwo auf deutsch?
    Ich fand den Film sehr beeindruckend

  2. Es ist schon sehr deprimierend, wenn man sich vorstellt, dass diese
    Frau Präsidentin der USA hätte werden können, falls McCain die Wahl gewonnen und frühzeitig davongerafft worden wäre…
    Deprimierend auch, wie die US-Bürger drauf sind, dass sie dieser Frau zu Füßen gelegen haben. Da muss man bei der sich immer mehr Kohl annähernden Merkel (optisch ubd aussitzend) ja fast von Glück reden; Mensch, tut das weh!

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