„Warm Bodies“ – Endlich eine Zombie-Lovestory!

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Immer wieder wird im Horrorgenre auf Zombies zurückgegriffen, etwas wirkliches Neues war aber selten dabei. Ganz anders bei „Warm Bodies“, der alles mal aus Sicht eines Zombies erzählt, der noch über ein paar menschliche Züge verfügt und sich sogar in ein Mädchen verliebt. Das ist zwar hier und da etwas kitschig, aber insgesamt sehr lustig und unterhaltsam, was nicht zuletzt Hauptdarsteller Nicholas Hoult zu verdanken ist, der den gefühlvollen Zombie wirklich großartig in Szene setzt und dank Mimik, Gestik und einem grandiosen Erzählerkommentar die Lacher ganz klar auf seiner Seite hat.

Er ist ein Zombie und versucht, das Beste aus seinem langweiligen, langsamen Leben zu machen. Doch als er Julies Freund das Gehirn wegfrisst und dadurch dessen Erinnerungen sehen kann, fühlt er sich zu dem blonden Mädchen hingezogen und beschützt sie vor den anderen Zombies, anstatt sie als nächste Mahlzeit einzuplanen. Langsam kommen sich die beiden näher und Julie ist verblüfft, dass Zombies offensichtlich mehr als nur Monster sein können. Doch dann löst die Bindung der beiden etwas bei den anderen Zombies aus, sie werden wieder menschlicher. Doch wie sollen sie das Julies Vater erklären, der am liebsten alle Zombies ausrotten würde. Und was werden die „Knochen“ tun, wirklich böse Zombies, die nur wie Skelette aussehen und alles Menschliche bereits verloren haben?

„Warm Bodies“ ist nett und kann gleich in den ersten Minuten den Zuschauer auf seine Seite ziehen. Im Laufe des Films verlagert sich die skurill ironische Geschichte zwar etwas zu sehr auf die Kitschschiene, aber das schadet dem Film nur leicht. Die Besetzung mit Nicholas Hoult ist ein Glücksfall, John Malkovich spielt souverän, nur Teresa Palmer wirkt als Julie immer ein wenig wie eine blonde Kristen Stewart und damit recht austauschbar. Insgesamt aber eine lustige Idee, die trotz ein par Schwächen sehr schön umgesetzt wurde.

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