„Mama“ – Endlich wieder ein spannender Horrorfilm!

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Immer wieder sucht Guillermo del Toro nach talentierten, aber unbekannteren Regisseuren und produziert ihre Horrorfilme. Auch wenn „Don’t Be Afraid of the Dark“ nicht auf dem gleichen Niveau wie zuvor „Das Waisenhaus“ rangierte, hat er mit „Mama“ wieder einen Glücksgriff gemacht, denn der Film versteht es zu gruseln, zu schocken und seinen Spannungslevel über die ganze Zeit zu halten. Die Geschichte erinnert zwar ein wenig an die typische Storyline japanischer Horrorfilme, ist aber neben dem mauen Horroreinheitsbrei endlich mal wieder gut gemachtes Gruselkino!

Ein Familienvater bringt seine Frau um und flüchtet mit seinen beiden kleinen Töchtern in ein verlassenes Haus in den Wäldern. Erst nach fünf Jahren werden die Mädchen völlig verwahrlost aufgefunden und ihr Onkel und dessen Freundin nehmen sie bei sich auf. Doch sie bringen noch etwas mit, denn in dem verlassenen Haus hatte sich ein rastloser Geist um die Mädchen gekümmert. Als diese anfangen, sich an die neue Familie anzunähern, reagiert „Mama“ nicht unbedingt glücklich darauf.

Hauptdarstellerin Jessica Chastain steht aktuell vor allem wegen „Zero Dark Thirty“ im Fokus der Filmwelt, zu ihrem Glück kann sie parallel dazu auch in diesem Film zeigen, wie wandlungsfähig sie ist. Auch „Game of Thrones“-Star Nikolaj Coster-Waldau kann überzeugen, aber wirklich großartig spielen die beiden kleinen Kinder, denen man so einige Gänsehautmomente verdankt. Viele Handlungselemente hat man zwar in schon in anderen Horrorfilmen gesehen, trotzdem gibt es noch genug Überraschungen. Wirkung zeigt auf jeden Fall die düstere Atmosphäre, gruselig ist der Film auf jeden Fall. Wer Horrorfilme wie „Das Waisenhaus“, „The Grudge“ oder „The Devil’s Backbone“ mochte, sollte diesen auf keinen Fall auslassen.

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3 Kommentare

  1. Hat mir auch gut gefallen! Ein guter Horrorfilm, der zwar vieles altbekanntes aufwärmt und somit leider in ein paar Standardideen verfällt; aber dank der wirklich guten Darsteller und einer guten Regie ein spannender, gruseliger Film; der zumindest ein wenig neue Gedanken ins Genre bringt; wenn diese dann allerdings mit Altbekanntem ausgearbeitet werden. Schade, dass man das „Man-sieht-kaum-was-Prinzip“ zum Schluss zugunsten einer CGI-Orgien aufgegeben hat; spätestens dann war es dann leider vorbei mit dem Gruseln. Dennoch sehenswert für Freunde atmosphärischer Horrorfilme mit toller Visualität! Ähnlich wie „Die Frau in Schwarz“ zwar Altbekanntes, aber gerade visuell und atmosphärisch gut gelungen!

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