„Beasts of the Southern Wild“ – Seltsam!

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Dies ist einer der Filme, die vermutlich künstlerisch wertvoll sind, bei denen man aber irgendwie nicht so wirklich sagen kann, ob man ihn wirklich gelungen findet. Die Handlung ist etwas gewöhnungsbedürftig, die (Laien-)Darsteller spielen wirklich gut, das Setting ist interessant und doch weiß man nicht so wirklich, was man mit dem Film anfangen soll, der von einer Gruppe Außenseiter handelt, die sich außerhalb der Zivilisation niedergelassen haben und dort ums Überleben kämpfen, allen voran ein tapferes, verrücktes kleines Mädchen.

Die kleine Hushpuppy wächst am Mississippi abseits der großen Städte mit ein paar anderen Leuten auf, die sich auf einer kleinen Insel aus Müll ein kleines Dorf gebaut haben. Stolz trotzen sie der Natur und der Zivilisation, doch Überflutungen und Krankheiten sorgen dafür, dass sie darüber nachdenken müssen, ihre Unterkünfte aufzugeben.

Vielleicht könnte ich mit dem Film mehr anfangen, wenn ich eine wirkliche Aussage oder Botschaft erkannt hätte, so bin ich vor allem von der kleinen Hauptdarstellerin Quvenzhané Wallis beeindruckt und finde die Handlung interessant und gut umgesetzt. Bei all den Auszeichnungen, die der Film auf diversen Festivals erhalten hat, fragt man sich aber doch, ob der Film wirklich gut oder eben einfach nur sehr speziell ist. Fans des Nicht-Popcorn-Kinos sollten dem Film aber eine Chance geben.

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Ein Kommentar

  1. Seltsam in der Tat, sehendwert auch; beeindruckende Laien-Schauspielerei und ein interessantes, zum Nachdenken anregendes Thema. Ich war allerdings ein wenig enttäuscht, da ich etwas mehr in Richtung „Pans Labyrinth“ erhofft hatte, der „übernatürliche“ Teil aber zusammengefasst wohl höchstens 5 Minuten umfasst.

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