„Das hält kein Jahr“ – Der Film zum Fremdschämen!

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Beziehungskomödien gelingen wirklich selten, aber wenn sie sich ein wenig vom zotigen Nervmüll entfernen, kann da auch mal was Nettes bei herauskommen. Das wäre hier auch möglich gewesen, der Film setzt nicht auf primitive Gags oder kitschigen Einheitsbrei, aber irgendwie kann man sich mit keinem der Darsteller wirklich identifizieren, was einem dann leider den Zugang zum Film verwährt. So ist es einem letztendlich egal, wie sich die Handlung entwickelt und wirklich überraschen tut einen das Ende dann leider auch nicht. Ein wenig gelungene Situationskomik, ein paar lustige Momente, ansonsten überflüssig.

Nat und Josh heiraten relativ früh und in ihrem Umfeld ist man sich sicher, dass die Ehe nicht von langer Dauer sein wird. Tatsächlich fallen den beiden plötzlich immer mehr Macken am anderen auf, die schwer zu akzeptieren sind. Als dann noch beide auf potentielle andere Partner treffen, ist das Chaos vorprogrammiert.

Vielleicht sind die meisten Leute in Beziehungen so, aber mir erschließt sich häufig überhaupt nicht, warum sich Darsteller in Beziehungskomödien so bescheuert verhalten, so auch hier. Die Hauptdarsteller Rose Byrne und Rafe Spall passen sogar in ihre Rollen, doch beide agieren so blödsinnig, dass man zu keinem wirklich eine Bindung aufbauen kann. Auch „The Mentalist“ Simon Baker passt zwar in die Rolle des Schönlings, die wenigen guten Momente gehören aber dem zoffenden Paar Minnie Driver und Jason Flemying und vor allem Anna Faris, die abseits ihrer peinlichen Rollen in Filmen wie „Scary Movie“ oder „House Bunny“ mal zeigen darf, dass sie mehr spielen kann als das übertrieben blöde Dummchen.

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