„Seelen“ – Invasionsschnulze der „Twilight“-Autorin!

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Die „Twilight„-Saga ist endlich vorbei, da stürzt sich das Kino natürlich auf die anderen Romane von Autorin Stephenie Meyer, den Anfang macht „Seelen“, die Geschichte über eine Welt, in der Aliens die Menschen als Wirte übernommen haben. Nachdem Meyer als blutrünstigen Blutsaugern in der Sonne glitzernde Sunnyboys gemacht hat, wird hier nun das Thema Alieninvasion verdummbeutelt bzw. in eine nur auf Frauen ohne Gehirn ausgelegte Version umgebastelt. Zentral ein Mädchen, hin und her gerissen zwischen zwei Typen, irgendwo hat man das doch schon mal gesehen, oder?

Aliens haben die Körper der Menschen übernommen und eine harmonische Welt geschaffen, doch ein paar wenige Menschen ohne Alienwirte haben überlebt und sich versteckt. Als Melanie von den Aliens gefangen und mit einem Wirt versehen wird, bleibt ihr Bewusstsein erhalten und beginnt mit ihrem neuen Ich zu kommunizieren. Der Alien reagiert auf ihre Gefühle, flieht mit ihrem Körper und sucht die Überlebenden auf. Diese wollen den vermeintlichen Feind erst töten, bis sie merken, dass mit diesem Alien etwas anders ist und Melanie noch existiert. Unter dem Namen Wanda freundet sich der Alien langsam mit den Menschen an und entwickelt sogar Gefühle für einen Jungen, was Melanies Bewusstsein und ihrem eigentlichen Freund nicht so wirklich passt. Außerdem sind ihnen die Verfolger dicht auf den Fersen.

Saoirse Ronan ist vermutlich ein Nachwuchstalent, hat für mich aber weder mit „In meinem Himmel“ noch mit „Wer ist Hanna“ die richtigen Filme ausgesucht, dieser macht es nicht besser. Diane Krüger kann sowieso nicht schauspielern und William Hurt wird verheizt, der Rest sind namenlose Nebendarsteller, von denen keiner im Gedächtnis bleibt.

Generell ist man einfach nur wieder verblüfft, was passiert, wenn sich eine Frau wie Stephenie Meyer ein Thema wie Vampire, Werwölfe oder Aliens aufgreift und derart vermurkst. Ok, ich habe nichts anderes erwartet und sicher selbst schuld, dass ich auch „Seelen“ gesehen habe, aber eine Chance wollte ich der Autorin noch geben. Leider wird sicher auch dieser Film sein Publikum finden und das Konto von Stephenie Meyer voller und voller werden. Manche verdienen eben immer wieder mit Scheiße Gold!

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