„Der große Gatsby“ – Bunte Literaturverfilmung!

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Man nehme einen Kultroman, erfolgversprechende Darsteller wie Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und Carey Mulligan, stecke viel Geld in die Ausstattung und heraus kommt ein bunter Film mit etwas Tiefgang, dessen Handlung aber irgendwie doch etwas angestaubt daherkommt. Nett anzusehen, souverän gespielt und doch irgendwie nichts, was im Gedächtnis bleibt. Was allerdings stört, ist zum einen die oft sehr wirre Erzählweise und die überhaupt nicht zu 1922 passende Musik heutiger Charts. Viel gewollt, viel probiert, leider nur mit mittelmäßigem Erfolg.

Nick Carraway will eigentlich Autor werden, doch an der Wall Street lässt sich schneller Geld machen, daher zieht es ihn nach New York. Dort lässt er sich auch vom bunten Treiben des Nachtlebens anstecken, bis er den mysteriösen und stinkreichen Jay Gatsby kennenlernt, der sich mit ihm anfreundet und ihn in seine verrückte Welt einführt. Doch Gatsby verfolgt noch ein anderes Ziel, Nick könnte nämlich ein Treffen mit Daisy Buchanan arrangieren.

Ich muss gestehen, die Vorlage nicht zu kennen, daher kann ich nicht viel dazu sagen, die Verfilmung hingegen konnte mich nicht überzeugen, was nicht unbedingt an den Darstellern oder der Optik lag, sondern eher an der etwas verkorksten Handlung, die zwar hier und da ein paar nette Wendungen zu bieten hat, aber für einen heutigen Kinofilm eben doch nicht genug punkten kann. Nett anzuschauen, aber schon auf dem Nachhauseweg vergessen. Schade, Mühe haben sich die Macher schon gegeben, aber vielleicht hier und da zu viel und an anderen Stellen zu wenig experimentiert. Für Fans der Vorlage vielleicht ein Muss, für den normalen Kinogänger höchstens was fürs Heimkino.

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