„Parade’s End“ – Tolle britische Kurzserie mit Cumberbatch!

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Mit „Sherlock“ hat die BBC schon einmal eine großartige Serie mit Benedict Cumberbatch herausgebracht, nun haben sie den Schauspieler auch in der Hauptrolle der Miniserie „Parade’s End – Der letzte Gentlemen“ besetzt und auch hier einen guten Riecher bewiesen. Denn die sechsteilige Serie um einen britischen Edelmann Anfang des 20. Jahrhunderts kann nicht zuletzt dank Cumberbatch und den u.a. mit Rebecca Hall, Adelaide Clemens, Miranda Richardson und Stephen Graham ebenfalls gut besetzten Nebenrollen punkten, die gelungene Mischung aus Historiendrama, Gesellschaftsstudie und Liebeskomödie mit viel britischem Charme ist wirklich gelungen. Man muss diese Kurzserie einfach mögen, auch wenn man gar nicht genau sagen kann, was genau einen so begeistert hat.

Inhalt

Als der britische Edelmann Christopher Tietjen 1908 völlig überstürzt Sylvia heiratet, obwohl nicht mal klar ist, ob das Kind in ihr von ihm ist, ist ihm noch nicht klar, was ihm in den nächsten Jahren alles bevorsteht und wie sehr er damit kämpfen muss, seine Tugenden als Gentleman wie Anstand, Ehre und Pflichtgefühl einhalten zu können. Selbst als Sylvia ihn betrügt und er selber Gefühle für die junge Suffragette Valentine aufbaut, stellt er seine Ehre und seinen Anstand an erste Stelle, was das Chaos nur größer macht.

Review

Man mag den steifen, intelligenten und mit sehr viel Sarkasmus ausgestatteten Christopher Tietjen sofort, auch wenn einen seine Perfektion und sein Anstand schnell in den Wahnsinn treiben. Ironischerweise ist es ja auch gerade Christophers Tugendhaftigkeit, die seine Frau Sylvia immer mehr aus der Fassung bringt. Letztendlich treibt sie es immer bunter, nur um zu sehen, wann ihr Mann endlich seinen Emotionen den Vorrang lässt. Zu dieser chaotische Beziehung wird dann noch Valentine hinzugefügt, um die Liebesverwirrungen noch konfuser werden zu lassen.

Doch „Parade’s End“ ist nicht einfach eine britische Seifenoper, man bekommt auch einen interessanten Einblick in die britische Gesellschaft vor und während des Ersten Weltkriegs, immer mit einem leicht ironischen Augenzwinkern.

Fazit

Eine abwechslungs- und facettenreiche Handlung, tolle Schauspieler, ein interessantes Setting und eine tolle Ausstattung machen „Parade’s End“ zu einem echten Geheimtipp!

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