„Pacific Rim“ – Der Transformers-Godzilla-Avatar-Film!

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Wenn wir schon einen Ausblick auf die kommenden Projekte von Guillermo del Toro machen, müssen wir uns natürlich auch seinem aktuellen Kinospaß widmen. „Pacific Rim“ ist sicher kein qualitativ hochwertiger Film, bietet aber dennoch sehr unterhaltsames Popcornkino, das wie quer durch die Filmwelt geklaut wirkt und trotzdem seinen eigenen Stil hat. Wer Lust auf einen kurzweiligen Actionfilm hat, kann sich hier schön zurücklehnen, das Gehirn ausschalten und sich fröhlich durchschütteln lassen. Egal, ob man vieles schon bei „Transformers„, „Godzilla“, „Iron Man“ oder „Avatar“ gesehen hat, die Mischung hat wirklich was für sich!

Als gigantische Monster aus dem Meer die Menschheit angreifen, bauen diese gigantische Kampfroboter um die Invasion zurückzuschlagen. Diese „Jäger“ werden von zwei menschlichen Piloten gesteuert, doch nicht viele sind dazu in der Lage. Als die Monster immer größer und trickreicher werden, bereitet man sich auf eine finale Schlacht vor, für die man auch einen talentierten Ex-Piloten wieder anwirbt, der sich unter den neuen „Jägern“ und ihren Piloten erst mal zurechtfinden und beweisen muss.

Der Film macht Spaß, das kann man ihm nicht nehmen! Er nimmt sich nicht zu ernst und will auch nicht mehr als actionreiches Popcornkino sein, also Auftrag ganz klar erfüllt. Wer auf Action, Effekte und Monster steht, kann hier gar nichts falsch machen, wer das nicht tut, wird den Film sicher gar nicht erst sehen wollen. Natürlich hat Guillermo del Toro auch „Hellboy“ Ron Perlman wieder in einer Nebenrolle besetzt, ansonsten punktet der Film mit einem frischen Cast recht unbekannter und unverbrauchter Gesichter. Trotzdem würde ich den Film nicht als typisch für den Regisseur bezeichnen, der neben den „Hellboy„-Filmen auch bei „Pans Labyrinth“ Regie führte, zudem viele Horrorfilme wie „Das Waisenhaus“ oder „Mama“ produzierte und fast Regisseur von „Der Hobbit“ geworden wäre. Man darf also auf die nächsten Projekte gespannt sein.

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6 Kommentare

  1. Hab den Film nun auch gesehen und … nunja … er ist wirklich einfach nicht gut. Was man ihm zugute halten kann: Er versucht auch gar nicht erst, logisch oder tiefgehend zu sein, aber das rettet ihn auch nicht aus seinem Mittelmaß.

    Die Monster sind sehr cool – das war es dann aber auch. Die „Story“ ist so hanebüchen und dämlich, dass man gar nicht erst auf die Idee kommen sollte, irgendwas zu hinterfragen. Aber selbst für ein simples „Kopf-aus“ (und del Toro sollte mehr als das drauf haben!) funktioniert er nicht so wirklich, weil ganze Abschnitte über nichts passiert und man bei den Kämpfen oft leider wenig vom coolen Monsterdesign sieht durch aufspritzendes Wasser etc.

    Schade, dass das der erste Film seit fünf Jahren von del Toro ist (in denen er knapp an Riesenproduktionen wie „Hobbit“ oder „Harry Potter 7“ vorbeigeschrammt ist). Mit seinem nächsten Film muss er nun zeigen, dass er immernoch gute Filme machen kann. Aber „Crimson Peak“ macht ja Hoffnung, dass er genau weiß, dass er bewusst mal stumpfen Mist und dann wieder Qualität abliefert. Aber wie „Hellboy“ und vor allem „Hellboy 2“ zeigen, kann man beides zumindest ein bisschen verbinden – das hat er mit „Pacific Rim“ nicht geschafft.

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