„Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen“ – Eher nicht!

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Der erste Teil „Percy Jackson: Diebe im Olymp“ war sicher kein Überflieger, aber er konnte mit kindgerechtem Charme und einer soliden Mischung aus Spannung und Humor ein wenig griechische Mythologie vermitteln. Wobei er sich wohl auch nicht wirklich einprägen konnte, so wirklich wollte sich bei mir nicht so der Wiedererkennungseffekt einstellen. Doch das hätte auch nicht viel gebracht, denn die Fortsetzung will so gar nicht funktionieren. Es gab sicher einen Grund, warum die beachtliche Darstellerriege des Erstlings nicht mehr dabei ist oder umbesetzt wurde, mit Seriendarstellern wie Anthony Head oder Nathan Fillion kann man nicht so richtig punkten. Aber auch die Handlung, die Charaktere und das Einbinden mythologischer Elemente will dieses Mal so überhaut nicht harmonieren.

Inhalt

Poseidons Sohn Percy Jackson und seine Freunde sind noch im Camp der Halbgötter, als der Schutzzauber des Camps durchbrochen wird und sie von einem Monster angegriffen werden. Percy kann den Angriff zwar vereiteln, doch braucht man dringend eine Möglichkeit, den Schutzzauber wieder zu reparieren. Somit macht man sich auf die Suche nach dem goldenen Vlies, das allerdings auch von Hermes fiesem Sohn gesucht wird, um damit den Titan Cronos zu erwecken.

Review

Während im ersten Teil viele bekannte griechische Götter und Mythen amüsant miteinander verknüpft wurden, reihen sie sich hier nur zusammenhanglos aneinander. Die Charaktere sind blass, überzeichnet und dazu noch in ihrem Verhalten und ihren Absichten absolut unlogisch, was sich in der gleichermaßen gearteten Handlung wiederspiegelt. Zudem fragt man sich bei den Produzenten Chris Columbus und Marc Radcliffe doch irgendwie, ob die „Harry Potter“-Elemente wie das magische Taxi und der Hippogreif tatsächlich der Buchvorlage entsprechen oder ein weiterer kläglicher Versuch sind, die Potter-Fans für diese Reihe zu begeistern. Man kann nur hoffen, dass die Reihe in einem dritten Teil zum alten Stil zurückfindet oder mit diesem zweiten Teil dann doch lieber schon ihren Abschluss gefunden hat.

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Ein Kommentar

  1. Welcher Hippogreif?

    Ansonsten stimmt das alles schon halbwegs – der erste Teil war definitiv nun auch kein Überflieger, aber für Fans griechischer Mythologie ganz nett anzusehen. Die fehlenden Stars der ersten Teil fallen einem allerdings dann doch ziemlich auf. Genauso wie Percys neue Frisur – man konnte ihn eigentlich kaum noch wiedererkennen. Generell wirkt die Story gar nicht so viel konfuser und beliebiger als im ersten Teil, aber ich hatte das Gefühl, dass man die Charaktere irgendwie überhaupt nicht mehr schlüssig aufgebaut hat. Nee, muss nicht sein.

    Aber der „Firefly“-Witz von Nathan Fillion war ganz lustig!

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