„R.I.P.D.“ – Totenkrimiklamauk mit Bridges und Reynolds

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Wem die „Men in Black„-Filme gefallen, der wird hier auch richtig Spaß haben, wenn Ex-Cowboy Jeff Bridges und Ex-Bulle Ryan Reynolds in einer Toten-Spezialeinheit Untote jagen, die nicht ins Licht gehen wollen und dabei einer großen Verschwörung auf die Spur kommen. Die Animationen sind ok und die verrückte Handlung etwas holperig, aber das gleichen die Darsteller locker wieder aus, allen voran natürlich Jeff Bridges, aber auch die Nebendarsteller Kevin Bacon und Mary-Louise Parker hatten sichtlich Spaß an ihren Rollen. Netter Klamauk mit Potential für ein paar weitere nette Fortsetzungen.

Cop Nick hat sich vom seinem Partner dazu überreden lassen, beschlagnahmtes Gold zu behalten, doch als er sich entschließt, dieses zurückzugeben, wird er von seinem Partner umgebracht… nur um plötzlich für die nächste Behörde rekrutiert zu werden, das „R.I.P.D. – Rest in Peace Department“. Aufgrund der Korruption muss Nick als Jenseitsbulle unartige Tote jagen, um seine Abschiebung in die Hölle zu verhindern. Doch dann kommt er einem Komplott auf die Spur, das auch mit seinem eigenen Tod zu tun hat. Gemeinsam mit seinem verrückten Partner Roy, der im WIlden Westen sein Leben verlor, versucht er eine Verschwörung aufzudecken, die Tote und Lebende gleichermaßen bedrohen könnte.

Ein lustiger Film für Zwischendurch, auch wenn wie gesagt viel bei „Men in Black“ geklaut wurde, die Effekte mittelmäßig sind, die Logik mitunter völlig auf der Strecke bleibt und man sich immer wieder fragt, wie das „R.I.P.D.“ denn überhaupt so lange unerkannt ermitteln konnte. Trotzdem bleibt der Film kurzweilig, hat einige lustige Einfälle und punktet mit einem originellen und sehr witzigen Cast, vor allem Jeff Bridges, der in gewisser Weise seine Rolle aus „True Grit“ ins Absurde weiterspinnt.

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Ein Kommentar

  1. Naja … als seichte Unterhaltung (die sich einfach keine Gedanken um Logik macht) für Zwischendurch sicherlich einfallsreicher als jede x-beliebige Superheldenverfilmung. Dennoch nicht allzu gut. Aber stimmt schon, gerade „Men in Black“-Fans sollten einen Blick drauf werfen; das ähnelt sich schon ziemlich!

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