„Ender’s Game“ – Jugendfassung von „Starship Troopers“

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Man kann sich bestimmt streiten, ob „Starship Troopers“ in erster Linie Satire oder doch ein Werbefilm für die Armee war, genauso nutzt auch „Ender’s Game“ seine Möglichkeiten nicht wirklich, um wirklich kritisch zu sein. Trotzdem ist der Film mit Harrison Ford und Ben Kingsley in Nebenrollen interessant und wirft doch so einige Fragen über das Vorgehen der Menschen in Kriegssituationen auf. Eine gelungene Idee ist es auf jeden Fall, Kinder als militärische Geheimwaffe ins Zentrum der Handlung zu setzen. Optisch und inhaltlich auf jeden Fall einen Versuch wert, schon alleine, um Harrison Ford endlich wieder an Bord eines Raumschiffes zu sehen.

Nach einem überstandenen Angriff durch Außerirdische bereitet sich die Menschheit auf einen möglichen zweiten Angriff vor. Dafür suchen sie intelligente Jugendliche, die mit ihrer jungen Auffassungsgabe wie in einem Videospiel militärische Vorgehensweisen erlernen und denen man den militärischen Geniestreich zutraut, den die eingefahrene alte Garde von Generälen offensichtlich nicht entwickeln zu vermag. Der junge Ender scheint der vielversprechendste Kandidat zu sein, doch seine Gefühle stehen ihm bei seiner Mission immer wieder im Weg.

Ein interessantes Szenario, der junge Asa Butterfield kann auch hier wieder überzeugen und spielt die alten Hollywoodveteranen Ford und Kingsley locker an die Wand. Leider kommt der Film oft etwas widersprüchlich und nicht immer nachvollziehbar daher und kann so leider nicht auf voller Länge überzeugen, trotzdem ist die Idee interessant und der Film optisch ansprechend inszeniert.

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